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INTERVIEWS und REVIEWS

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INTERVIEWS


The Rock

My Space
Vampire Magazine (english)
Metal Spheres
Fame Of Metal
Metal Integral (english)
Schweres Metal
Metalius

 

 

 

 

The rock-online

Rockige Chemie

In Regensburg geistern schon einige musikalische Schmankerl rum – wie zum Beispiel Rushmoon. Nach der gut überstandenen Operation, die Drummer Rossi über sich ergehen lassen mußte, sind die Jungs nun wieder dabei, neues Material in Angriff zu nehmen. „Dieses Mal wird es wieder ein Longplayer werden, nachdem wir zuletzt mit einer EP an den Start gegangen sind“, lassen Rossi und Bandkollege Dieter (guit) durchblicken. Erscheinen soll das edle Teilchen voraussichtlich Mitte bis Ende 2005, wobei es Rushmoon relativ wurscht ist, ob sich eine Plattenfirma dafür findet oder nicht.

„Es ist wesentlich wichtiger, einen Vertrieb, der die CD in die Läden stellt, an Land zu ziehen. Sicher ist es alles andere als doof, bei einem Label unterzukommen, doch in erster Linie suchen wir einen Vertrieb.“ Konzerte natürlich auch nicht zu vergessen. Immer noch die beste Möglichkeit, eine Band und Songs zu promoten. Auf die Frage, mit welcher Band Rushmoon gern mal spielen würden, kommt erstmal ein planloses „Hm“. „Solange es sich nicht um einen Techno- oder HipHop-Act handelt, ist das recht egal“, meint Rossi. „Wichtig wäre sicher, daß die Band bekannt ist und uns ein gemeinsamer Auftritt insofern etwas bringt, daß uns mehr Leute kennenlernen.“ Wobei gerade in Deutschland die Konzert-Landschaft ziemlich – naja, sagen wir mal – langweilig unterwegs ist. Selten werden hier im Gegensatz zu anderen Ländern mal wirklich musikalisch unterschiedliche Künstler und Bands zusammengepackt, um ein größeres Publikum zu erreichen. 

Jazz und Metal in einem Konzert erwartet ja niemand, doch geht man heutzutage zu ´nem Gig, kriegt man teilweise so dermaßen einseitige Band-Packages, daß es echt schon langweilig wird. Melodic Metal-Band mit Melodic Metal-Band. Progressive mit Progressive, Hardrock mit Hardrock. Hmpf. „Ich glaube, das liegt vor allem an der Bequemlichkeit der Leute. Die Veranstalter bekommen ein gewisses Bandpaket vom Tourbooker angeboten und greifen zu. Die Wenigsten holen sich selbst Bands zusammen. Man nimmt, was eben eh gerade auf Tour ist. Zudem packen Labels, die eine ihrer Combos auf Tour schicken, gleich auch noch andere aus ihren Reihen (aus Kostengründen. Anm.d.Red.) mitdrauf. Einfach ein Band-Paket zu buchen, das einem angeboten wird, ist bequemer… aber eben nicht interessanter“, geben die Beiden zu bedenken.

Rushmoon selbst sind ein gutes Beispiel dafür, daß es auch anders geht und das Publikum mit mehr Abwechslung auch mehr von einem Konzertbesuch hat, spielen die Fünf doch recht gern mit El[k]mino, die es zwar auch in die rockige Richtung schlägt, die dabei aber im Gegensatz zu Rushmoon´s melodischem und teils etwas proggig angehauchtem Sound auch die Fans der sogenannten Neuen Deutschen Härte und auch die düstere Gemeinde bedienen. Wobei Rossi und Dieter ja eigentlich eh gleichgültig ist, mit wem sie spielen… „Hauptsache, die können auch den einen oder anderen Jägermeister heben.“ Sagen´s und nuckeln an Kaffee. Dieter vertritt die Meinung, daß die Rock- und Metal-Szene eh etwas eingefahren scheint und sehr spartenspezifisch denkt. „In dem einen Magazin wirst verrissen, weil das Material nicht progressiv genug klingt, immer anderen, weil es zu progressive ist… ziemliches Schubladendenken.“ Dabei ist das aber nicht das, was die beiden an der Musiklandschaft im Allgemeinen am meisten nervt. 

„Mir geht es am meisten auf den Keks, daß in der deutschen Musikindustrie anscheinend nur noch wichtig ist, ob man den B….. gut in den A…. f….. kann.“ Das Original-Zitat von Rossi schenk ich mir an dieser Stelle. Wär zwar ehrlich und die tatsächliche Aussage, aber wir sind ja jugendfrei. „Wenn man da mitspielt, ist es egal, wie scheiße man als Musiker ist, man landet in den Charts. Was diese Pop-Super- und wie sie alle heißen -Stars können, kann jeder Depp. Nach wochenlangem Training und Unterstützung von allen Seiten. Da lernt auch meine Oma singen“, mumpfelt Rossi vor sich hin. Wobei manche der Kandidaten im Laufe der Sendungen auch immer schlechter werden. „Ist ja klar, die werden alle von den gleichen Personen trainiert: Es gibt so viele geile Bands, die einfach nie drankommen, aber wirklich was können. Doch für ein Label ist es leichter, mit eigenen, einzeln en Leuten zu arbeiten als mit einem ganzen Haufen, der eine eigene Meinung vertritt und sich nicht mit einem Mini-Gehalt pro Monat abspeisen läßt, während die Plattenfirma den Großteil absahnt“, wirft Dieter ein. Und was halten die beiden von den neuen Popstars, Nu Pagadi? Immerhin geht es bei diesem gecasteten Haufen nicht mehr in die 0815-Popschnulzen-Richtung, vielmehr haben sich ein paar Punks/ Metaller gefunden, und vor allem die Jungs glänzen mit richtig coolen Stimmen. Gut, man kennt bisher nur einen Song, aber der geht zumindest schon mal songwriterisch in eine gscheit rockige Richtung.

„Klar, wenn solche Bands im Mittelpunkt stehen, nützt das natürlich auch der Rockszene an sich, da einfach wieder mehr Leute auf diese Art von Musik aufmerksam werden. Nu Pagadi sind schon mal besser als der Rest, die Produktion plätschert allerdings schon recht dahin. Evanenscence meets Rammstein. Aber nicht schlecht.“ Würden Rushmoon bei einem jener ´großen´Produzenten einen Vertrag unterschreiben, wenn künstlerische Freiheit zugesichert wäre? „Klar, wenn es vertraglich fest wäre“, meint Rossi. „Es ist natürlich auch immer eine allgemeine, was Bands verdienen. Bei uns wäre ein Label in dieser Hinsicht schon okay, denn wir wollen allesamt mit der Musik nicht reich werden. Es ist cool, wenn die CD in den Läden steht und wir unser Ding machen können.“

Das neue Material soll noch mehr in die Richtung der aktuellen EP gehen, die sich einen Tick weg vom Progressive Heavy Rock entfernt und sich mehr der straighten Ecke zugewandt hat. „Bis vor einiger Zeit gab es bei Rushmoon immer Besetzungswechsel, nun haben sich aber die richtigen Leute gefunden und auch die Chemie stimmt. Die Songs werden  nun nicht mehr nur von einem geschrieben, jeder trägt seinen Teil dazu bei. Im Grunde finden sich bei uns fünf sehr unterschiedliche Musikvorlieben. Außerdem: Progressive ist ganz nett, vor allem, wenn man gerade mitm Gitarrespielen anfängt oder eine Band ohne Sänger hat. Aber besser als Dream Theater kann man es gar nicht machen“, schmunzelt Dieter.

„Unsere Musik kommt nun mehr aus dem Bauch“, wirft Rossi ein. „Und für uns ist es auch wichtiger, daß es menschlich in der Band paßt als das technische Können eines Einzelnen. Es muß eine gewisse Freundschaft und auch Vertrauen dabei sein. Wir haben alle schon phantastische Musiker kennengelernt, die menschlich einfach Arschlöcher waren. Und was bringt einem das? Gerade, wenn man vorwärts kommen will, muß man auch längerfristig zusammenarbeiten und durchhalten.“ EV

Kaasgelaber

Kurze, dumme Fragen und die Antworten :o)

Im Verhör: Rossi (rums) und Dietert (guit)

1) Was war das beeindruckendste Konzert, das Du je gesehen hast?
Dieter: „Monster Of Rock 1984.“
Rossi: „Jedes das Bang Your Head in Balingen.“

2) Die beste Platte?
Dieter: „Oh weih, da gibt´s echt zu viele,…“
Rossi: „Dem kann ich mir nur anschließen. Zu viele geile Scheiben in zu vielen verschiedenen Richtungen.“

3) Bester eigener Song?
Dieter: *I Came For You*
Rossi: “Dare Into The Fire*

4) Warum das denn?
Dieter: “Der Song geht live ab wie Sau.”
Rossi: „Hehe, weil es da um meinen besten Freund, den Jägermeister, geht.“

5) Meinung zur Regensburger Rock-Szene?
Dieter: „Es kocht halt jeder sein eigenes Süppchen.“
Rossi: „Da kenn ich mich zu wenig aus. Leider.“

6) Was macht einen guten Musiker Eurer Meinung nach aus – abgesehen von Jägermeister-Trinkfestigkeit?
Dieter: „Gutes Gehör, Feeling und Kompromißfähigkeit.“
Rossi: „Muß den Beat im Blut haben, sollte für alles offen sein in musikalischer Hinsicht. Und trinkfest auch.“ (Rossi, die Rede war von ‚außer’….

7) Eurer lustigstes Konzert?
Dieter: „Berlin.“ Toll und weiter?
Rossi: „Sandmühle in Geraldshofen. Das war echt das Beste.“ Aha, ja gut…

8) Chaotischte Bandprobe?
Dieter: „Als Alex mal sein Amp umgeschmissen hat.“
Rossi: „Bimbos Mikro hat den Geist aufgegeben. Die Situation hatte was. Spenden sind erbeten.“

9) Mit wem würdet Ihr nie auftreten?
Dieter: „Mit ´ner Rushmoon-Coverband.“
Rossi: „Daniel Kotz-Kübel-Beck. Da würd ich mich eher erschießen.“ 

Danke. Das läßt tiiieef blicken ;o) EV

 

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My Space:


Bimbo, ich grüße dich und RUSHMOON und freue mich schon auf das Interview mit Dir/Euch. Sehr gut zu wissen, dass ihr vor meinen Fragen nicht zurückschreckt und euch diesen stellt. Dann fangen wir doch gleich mal an, was? ...

  1. Zufällig bin ich beim Surfen im Net auf eurer Page gelandet, habe mich auch gleich mal umgesehen, reingehört und für sehr gut befunden...  nun erzählt mal für alle noch-nicht-RUSHMOON-Fans die Story von eurer Bandgründung bis zum heutigen Tag.

Bimbo: Au weia – da muss ich erstmal grübeln ... also wenn ich mich recht erinnere dürften wir bald unser 10-jähriges Jubiläum feiern - zwar nicht unter dem Siegel RUSHMOON, aber so lange ist es in etwa her das Alex & ich uns über den Weg gelaufen sind und beschlossen haben das Rockbusiness gemeinsam aufzumischen *g*!!! ich habe dann  von meiner damaligen band den Drummer und Leadgitarristen mitgebracht und Alex seinen Bassman um unser erstes Line-up zu komplettieren !!! Es folgte das übliche... laaange Probenächte, Demo/CD-Produktionen, erste Auftritte und glücklicherweise auch ´ne Menge positives Feedback sowohl von Konzertbesuchern als auch von Seiten der Fachpresse... leider zwangen uns während all der Jahre immer wieder diverse Besetzungswechsel in die Knie und der ziemlich Progressive Sound unserer Anfangstage forderte leider lange Auszeitphasen ehe wir wieder fit für die Bühne waren !!! Ich möchte aber die aus dieser Zeit gewonnenen Erfahrungen auf keinen Fall missen und Alex and me sind eh alte Stehaufmännchen... ein bisschen wie Ebola – man kriegt uns nicht weg ;o) !!! In der derzeitigen Besetzung sind wir jedenfalls sehr happy und denke wir werden es auch noch laaange bleiben... just like a rock n´ roll marriage!!!

  1. Ihr habt bisher eine CD und eine Promo-CD am Start. Wie sieht es nun mit einem zweiten Album aus? Habt ihr schon neues Material geschrieben? Wenn nicht erzählt uns einfach, was momentan so im Hause RUSHMOON los ist.

Alex: Also 5 Songs sind für´s neue Album schon fertig und für ca. 4-5 weitere liegen die Grundgerüste auch schon bereit. Wir haben vor Ende des Jahres ins Studio zu gehen. Dabei wird es sich höchstwahrscheinlich wieder um das Lunch-Production Studio in Ergoldsbach handeln mit Andi Neubert an den Reglern. Im Moment laufen neben dem Songwriting noch die Konzertplanungen für dieses Jahr.

Bimbo: Der Zeitrahmen wäre mal so gesteckt und wir werden unser Bestes geben ihn auch irgendwie einhalten zu können... wir wollen in jedem Fall wieder eine full length-CD mit mindestens 10 Stücken ´rausbringen !!! Für die letzte Scheibe mussten wir ja angesichts der Kürze von nur 4 Songs jede Menge Prügel einstecken... kann ich auch irgendwie nachvollziehen, nur darf man nicht vergessen das wir den ganzen Krempel ja selber finanzieren  und keine andere Möglichkeit hatten – es sei denn auf Kosten von schlechterer Produktion und das wollten wir auf keinen Fall !!! 

  1. Wer ist der Chef in der Band? Oder teilt ihr diesen Part?

Alex: ´Nen Chef gibt´s bei uns nicht, hier läuft alles demokratisch ab, was aber auch bei 5 Egozentrikern nicht anders möglich wäre ;-) Die organisatorischen Aufgabengebiete werden untereinander aufgeteilt, damit ist  jeder für seinen Part zuständig und verantwortlich.  Beim Songwriting mischen alle mit außer bei den Texten, da redet dem Bimbo keiner rein: „Love and Rainbows“ *g*

Bimbo: O.k. mein Freund... ab morgen gibt es wieder einen Chef... und über Deine Äußerungen reden wir noch *gg* !!! Nönö – es ist schon gut so wie es ist und jeder hat gemäß seiner Stärken Parts übernommen... Dieter bastelt beispielsweise gerade an einem neuen Gewand für die Homepage... wird cool !!!

  1. Am 23.07.2005 habt ihr auf  dem Openair in Weigendorf  gespielt. Wie waren Eure Erwartungen an das Openair und wie ist es für euch so gelaufen? Erzählt mir einfach alles...

Alex: Hmm, da ich das Weigendorfer Open-Air nur vom Hörensagen kannte, wusste ich eigentlich nicht was uns dort erwarten sollte. Der Ruf is´ ja hervorragend, also hab ich mich überraschen lassen. Und was soll ich sagen … ? Es war der Hammer, Veranstalter super, PA und Bühnensound top und vor allem die Leute warn supergeil drauf. Von uns aus jederzeit  gerne wieder.

Bimbo: Da ich mich kurz vorher in die Historie des Weigendorf Open-Airs etwas eingelesen hatte, wusste ich relativ genau was da auf uns zukommen würde, meine Erwartungen wurden allerdings bei weitem übertroffen... die Publikumsreaktionen waren grandios und es hat sehr großen Spaß gemacht sich von deren Euphorie anstecken zu lassen... die Veranstalter haben da eine absolute Perle am start – für mich das schönste Open Air Bayerns & perfekt organisiert !!! Einen kompletten bericht des Samstags gibt’s übrigens derzeit zum Nachschmökern in den News unserer Homepage...

  1. Bimbo, mir ist bekannt, dass du kein Fan von den großen Festivals bist – aber wie sieht das bei deinen Mitstreitern aus?

Bimbo: wir haben da eigentlich alle die gleiche Einstellung... wir wollen nie den Kontakt zu den Leuten verlieren die da unten stehen... weder um sich abfeiern – noch um sich in den Arsch treten zu lassen. Die Atmosphäre eines vollen Clubs oder eines kleinen feinen Open-Airs ist durch nichts zu ersetzen !!!

  1. Mit welchen Bands möchtet ihr gerne mal zusammen spielen? Und mit welchen könntet ihr euch gar nicht so vorstellen mal zusammen aufzutreten?

Bimbo: Wir waren und sind in dieser Beziehung noch nie engstirnig gewesen... ich denke das Musiker aller Stile die ihr Material selbst schreiben und komponieren Respekt verdient haben und den haben und werden wir den Bands mit denen wir auftreten auch immer zollen !!! Natürlich hat jeder seine Faves und so wären Alex und Dieter wahrscheinlich dafür gestorben einmal mit „Pantera“ die Bühne zu teilen, was ja aufgrund des Wahnsinns vom 08.12.2004 nun leider nie mehr realisierbar sein wird (R.I.P. Dime!), Rossi dagegen gäbe das linke Bein seiner Frau für ´nen Gig mit „Soilwork“, ich für „Velvet Revolver“ oder „Type ´O Negative“ usw. ;o) !!!

  1. Was haltet ihr davon einen RUSHMOON Fanclub ins Leben zu rufen, oder ein Street-Team oder gar eine MySpace Page für die Band? Wäre das überlegenswert für euch?

Bimbo: Oha – ja Freiwillige vor *g*... Spaß beiseite – da wir sehr viel Wert auf das Feedback unserer Fans legen und sich das Ganze bis jetzt ja auch noch im schaffbarem Maß hält, werde ich so lange es irgendwie geht persönlich auf alle Themen dieses Bereichs eingehen... So beantworte ich z.B. stets unsere Guestbook-Einträge und habe auch eine myspace-page (http://blog.myspace.com/grisu) eingerichtet, auf der Fans mit mir quatschen können. Eventuell werden wir dort auch noch Downloads und andere nette Packages zur Verfügung stellen... mal sehen was unser Administrator zaubern kann ?! Die Fans sind in jedem Fall unsere Nummero uno !!!

  1. Die nächste Frage ähnelt der vorherigen ein bisschen, ist aber nicht schlimm, ich stelle sie trotzdem: Welche Bands haben euch in der letzten Zeit am meisten beeindruckt?

Bimbo: Na insgesamt gesehen begrüßen wir den neuen Trend in „Germoney“ zurück zu Handmade-Bands wie „Juli“ oder „Silbermond“ und weg von den grauenhaften Plastikprodukten der „Deutschland sucht den irgendwas“-Serie, die ich als ebenso nervig empfunden habe wie das „HIM“-Klon-Gesuche der Plattenlabels. Da hat man ja schon beinahe jeder skandinavischen Schülerband ´nen Plattendeal umgehängt,  ähnlich wie damals beim Seattle Grunge-Boom !!! Cool finde ich das mit „Velvet Revolver“ ein Großteil der „Guns n´ Roses“-Mannschaft ins Rampenlicht zurückgekehrt ist und ein weinendes Auge hab´ ich bei dem Entschluss von „Sentenced“ sich aufzulösen !!!

  1. Nun möchte ich noch wissen, welchen Status Hard Rock und Heavy Metal in eurem Teil von Bayern haben? Wie schätzt du das so ein, gibt es dort viele Metal und HR Fans?

Bimbo: Nun sagen wir´s mal so – es werden wieder mehr... Bayern ist meines Erachtens bei allen Extremen immer noch etwas konservativ, jedenfalls geht es bei unseren Konzerten im Norden immer wesentlich mehr zur Sache - der Prophet im eigenen Lande und so... zur Ehrenrettung sei aber gesagt, das immer mehr kleine Rock- und Metalvereinigungen aus dem Boden schießen und wir mit unseren „Bekehrungsversuchen“ auch nicht aufhören werden ;o) !!!

  1. So – nun könnt ihr zum Ausklang noch ein paar Nachrichten an eure Fans loslassen – letz go.....

Bimbo: Ohne Euch würden wir unsere Ärsche längst nicht mehr hochbekommen, also hört nie auf uns in die selbigen zu treten... ihr seit die besten *Roque* !!!

Herzlichen Dank, dass Du Dir die Zeit genommen hast, meine Fragen zu beantworten, das weiß ich sehr zu schätzen. Wo Ihr das Interview wiederfindet weißt Du ja J

Thanx for your friendship and keep up the good work and tell your buddies I say „Hi“ to them, too!

Bye Susi                                                                                                                     07/2005

 

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Vampire Magazine

Rushmoon is a band I discovered on the Metal Ostentation II compilation album; the band noticed the review and so we received their promos “Keep an Eye” and lately “Blood, Tears, Love & Hate”.
Generally people tend to think of obscure black metal, recorded in a basement 666 feet below hell, yet to me underground is any kind of metal that is not supported by huge labels; who cares which label is put on it, as long as it has guitars and the right attitude, any band is worth while supporting.
Germany has always been a country that has always brought good opportunities for hard rock bands. Often criticized for being old fashioned, yet you could also see it as remaining true to the roots.

What you often see with new hard rock bands is that they kind of copy the arrangements of the old masters; Rushmoon is different… They carry the good old rock ‘n roll - hard rock/metal feeling into this new millennium. Personally, I see them as the follow-up to classical German rock/metal acts from the eighties, such as Bonfire. Yet how does this sympathic German outfit see themselves? Time to find out!

First of all; the band was founded in 1996 under the name of Rushmoon. Before that, there were names like Trance Fusion and Seventh Sign… Putting all that together, how long has the band been busy, or was Rushmoon a brand new start?
Alex: “The band exists since 1996, at that time called Trance Fusion. From that ‘primordial’ line-up only Christian and I have remained within the band. Until 2002 the band was plagued by a constant changing of the line-up, what detained us of course, as those people always had to integrate into the band and had the be worked into the music.”
Chris: “It comes out a bit confusing in our biography. Alex and I started under the monicker of Trance Fusion writing songs together, after having played in various local bands with various styles in the years before that.  With three other musicians we started out until we met our current management (Proud and Loud Management – John). The first thing they did was to advice us to change the name, as the word Trance referred to a kind of Trance-like music/ project. That led to the birth of Seventh Sign, which was a tongue-breaker par excellance and which was, thank God, only a temporarily solution. After several line-up changes, all based on musical differences of opinion, we changed that name into the current name Rushmoon. So it is not a complete new start, yet from the very first beginning of the band only Alex and I have remained!!!”
Alex: “Rushmoon is a name that can not be categorized, as Trance Fusion and Seventh Sign did. Trance Fusion referred to the Dance/Trance scene, and there was already a band called Seventh Sign.”
Chris: “In our eyes, Rushmoon represents the driving power and restlessness, and also the mysticism of the moon, elements with which we can all identify ourselves very well; especially our drummer Rossi when he again starts barking
;-).”

In the beginning the band has won several awards. What did those awards mean for the band?
Alex: “At these events (Rock in der Villa, Bayerischer Rockpreis) we only performed shows, yet did not win any prize at all. The jury did not react very well to our music. So these awards do not play any role for us, apart from the fact that we had a lot of fun performing ;-)
Chris: “Of course we were honoured to be picked out of about 1650 bands in 1998 for the German rock and pop award, but these shows did not play a major role. But it was fun to blow the shit out of those Bavarian senior jury members, and helped us realize that we should focus ourselves more on the underground and not so much value awards like just described.”
Alex: “I don’t believe that in that respect we missed out on any chance.”
Chris: “Our only drive is the love for the music. Prizes are a nice side-effects, but also when these don’t come we will continue to follow our passion nevertheless…”
 
The band sounds very good on both aspects; musically and compository-wise. The site refers to the various backgrounds of the musicians, even to punk and death metal. Yet when I hear Rushmoon, I hear the classical German hardrockbands of the eighties. A sheer coincidence, or the reason why the Rushmoon musicians started to play music?
Alex: “That is correct, the musical background of the musicians is very versatile, but I don’t think we sound like an eighties hardrock band. I don’t like bands like Scorpions, Bonfire and Helloween at all and wish to avoid to sound like those bands. But when that is your impression, I can certainly say that is has not been our intention or what we wished for, and that those bands were absolutely no reason for me to play metal. I have been influenced by the louder American bands. But because we hail from Germany, we are categorized into that corner. And we are not particularly happy about that.”
Rossi: “Like you said, all of us have different musical roots, from Poprock (tissue-music ;-) ) till death metal (no foreplay and with full force). It is a sheer coincidence that it sounds like classical German metal, though I am a huge fan of that kind of metal. The development however is shown very clearly in our brand new songs, as we also needed some time together until we got our act together. It was not easy with five musicians in one band that are so different, but we have grown together and are now 100% a unity.”
Chris: “And let’s be fair, the ultimate reason why everyone picks up the guitar is to impress women of course, haha. But back to the question; Germany brought forth a lot of very good metal acts, yet Rushmoon consists of five musicians that have very different musical influences, and out of that comes our own style of music. There is no musical path in question/planned at forehand or something like that.”
Martin: “As the youngest bandmember my roots do not go that far back like the others’. And so the eighties-metal has went beyond me. My first musical attempts where ‘where have all the flowers gone’ by my guitar teacher, which one I practised for three years ;-). And then I discovered the Grunge/Funk scene, which opened the door to all kinds of music and musical practices, which I can use very well within Rushmoon, and for which I am very grateful.”

Like said in the intro; most of the times those new rock/metal bands are a reflection of those older acts. Rushmoon is different; the developments in the past decades have been assimilated into the music. Is it a conscious move (this kind of music needs new influences) or just while the Rushmoon musicians also love this new kind of music?
Alex: “I am happy that you see it that way and I share your meaning, yet it has to do nor with a conviction, nor with the way we plan to write songs. We like different things and we let those enter our music.”
Rossi: “Easily said we like to hear all good things, even New Metal. We are open to any kind of music and that is reflected within our music. All I have to say is ‘five different people’.”
Chris: “It gives us great pleasure to experiment with different kind of styles and the musical skills of my musicians offer us the chance to do so – it would be a shame if we did not use that.”
Martin: “Many new influences are not to be experienced anymore nowadays, as practically all combinations have been tried. Unless you would combine metal and cha-cha-cha, which would not work together in my opinion ;-) But what I want to say, is that you should not loose touch with old values, yet you should not pass new influences like for instance the New Metal. It all comes down to the recipe and the quality of the ingredients, and than it comes down to a good musical cocktail.”

When I hear the promos “Keep An Eye” and especially “Blood, Tears, Love & Hate”, it is hard to understand why Rushmoon has not yet been offered a good record deal. Has there never been a label interested? I mean, LMP Music is German and interested in hard rock/metal, to name but a label…
Alex: “I don’t know why, but I believe it is because we don’t sound like anyone else and do not creep into a sound that is very now, so to say. There have been some interested parties, yet because of a lack of budget for a “risky project” that does not fit into a standard format, and a band that has a mind and character of itself they rather invest into a clone-band, which has no own distinctive sound, yet sells more albums during a short period. Which label, from which land does not matter to us, they all operate according to the same schedule. The main one to blame however is the consumer himself, who really eat all shit that is presented to them, just because it is played on MTV. Just like these clone-acts, they have no mind of their own and no more capability to discover a new band, to get involved with that band and to develop an opinion of their own. This all according to the motto ‘if it is not ready-made for MTV and Co, it is not good’.”
Rossi: “We don’t understand it neither, but it does not stop us. We have a manager who is dedicated to the matter, but we always hear the same response: a sound too much of our own, the material does not convince the full 100%, that something special is missing, etcetera. Nevertheless we get a very positive response from the major parts of the magazines. From this place we wish to thank you all very much!!!”
Chris: “Pfwui… Well, the business side of the matter is done by our management, which enables us to do what we do best; writing worldwide hits, hahaha. Dirk (Bierschwale, Proud and Loud Management – John) has the feeling and the background needed to find the optimal partner for us. I believe that so far, the reason was not so much the lack of interest, but the lack to dare taking entering new roads. And in a worldwide crisis in the business as nowadays, this does not become easier neither, but we can live with those circumstances very well and do not let it spoil the fun we have in making our music. We just are the true underground ;-) Let there be rock!!!”

In the review of “Blood, Tears, Love & Hate” I wrote that the music itself has not changed that much between the two promos, yet that is more a change of accents. What has the band got to say on that?
Alex: “Of course we will not change our style 180 degrees, yet generally spoken one notices the influence of the new band members. In general you can say that we kind of move away from progressive metal towards more straight-forward, compact and louder song material, which sounds more modern also.
Rossi: ”You are absolutely right on that one. Like said, we get together more and more, and the new songs, or better said the new album, will differ very much from all our material so far.”
Chris: “Like said before, the wide spectrum of musical preferences and skills offers us a chance to get into anything that we like, and so new songs are always random indications of our present feelings and state of mind. Those things can come from rock and pop, yet will always sound 100% Rushmoon. To which direction our next promo or album will go? Who knows?”

A very positive difference is Christian’s voice. The right amount of drama (well, apart from the very expressive pronunciation of the ‘r’, some Bavarian accent perhaps?) and not, like with so many acts within the genre, overdramatized. What are to Christian important influences to sing that way?
Chris: “Oh my god… Must I really recall all influences? That would mean some serious damage in my fingers because of the typing them all… It varies from the Beatles through U2 and Queen until Fear Factory. I think that the most important thing in singing is to express what you feel and notice while singing. A reason why the lyrics always have to contain a special meaning or a story behind them, otherwise the song would not function!!!”

Does it also give influences of which you say “Nice voice, yet too bad the way he is singing. I must take care not to fall into that same trap.” Anti-influences so to say?
Alex: “No, not really as a matter of fact. Even when you feel that some passage sounds like something familiar or well known, it develops into a different kind of music when we all have worked on and played it. The endresult is that it always ends up sounding typically Rushmoon.”
Rossi: “That theme always shows up, to play or sing it like this in stead of… To us it is very important that we like it and that we can stand behind the result for the full 100%. We create our sound and stick together. I like what we create and the way it harmonizes.”
Chris: “Vocals only mean to me to project a mood, which can be from fun down to unlimited suffering. Of course there are acts that I cannot understand because it is so artificial to me, and as a result of that does not sound real and soulless. I rather don’t want to mention names, as in general I respect anyone who created and interprets his own music.”
Martin: “I can’t sing ;-)”

On the promo “Blood, Tears, Love & Hate” there is a cover of an Australian band Real Life (‘Send Me An Angel’); how did the band come to that specific song? I have never heard of Real Life… Would it not have been netter, from a view of publicity, to pick a song from a more known act for instance?
Alex: “Well, we had the song already in our program before Atrocity published it, yet on behalf of the copyrights it was not possible for us to immortalize the song on the CD. Because Real Life gave us their personal OK we could finally add the song to the album. ‘Send Me An Angel’ was a typical one-day-fly. The song was a chartbuster and is still played on the air today. The band themselves never made the big step forward, what also shows the big resonance on this cover. I still love the choice of this song, as ‘Send Me An Angel’ has a cult status and is nor to be pinned down in the eighties, nor in these modern times.”
Rossi: “I believe the song was before your time a huge hit and remained in the charts for weeks, even in Holland. We wanted to record this one for so many years and finally we realized that, also thanks to Real Life.”
Chris: “Of course it would have been easier to cover a well known song by a well known artist, yet that does not reflect the intentions why Rushmoon wants to play covers. The goal we have in mind is not to let underestimated songs fade into oblivion on the one hand, and on the other one to give it that typical Rushmoon-mark. Simple plagiarism is too shallow for us. Apart from that, ‘Send Me An Angel’ also fits miraculously well into the basic mood we wanted for the new CD. I think we will expand this experiment on other arrangements soon!!!”
Martin: ” I didn’t know the song until very long, as it was before my time. Usually I don’t like ‘hitcycling” at all, but I liked the idea very much of playing the song the Rushmoon-way.”

Going on on the latest promo; it is called „Blood, Tears, Love & Hate”. Is it just a title or do the songs ‘I Came For U’, ‘Serenade’, ‘Send Me An Angel’ and ‘If I never Had Loved U’ actually stand for Blood, Tears, Love and Hate?
Alex: „That is exactly what they stand for. It was Christians idea. We also thought it was great and fitting. I believe that so far you are the only one who noticed that so far, which means, you really listened and paid attention to our CD, right?“
Chris: „Especially these things will always carry a meaning along, as we can never stand behind things that are fantasy names who only sound good and have no relation to the music, it just would not be Rushmoon. ‚I Came For U’ stands for the things that you feel in your blood and make it move, ‚Serenade’ for the tears of an unfullfilled love and the longing for it, ‚Send Me An Angel’ for the love itself and ‚If I Never Had Loved U’ for the possible hate that could come out of that. It most certainly is a concept album but always with a red threat thoroughout the album.“
Martin: „For me those are the elixers of life: Blood, Tears, Love and Hate. Without those, the album would never have come to life, let alone the musicians within Rushmoon ;-)“

The lead solos on the album remind me of old times: technique in combination with emotions.. Perhaps a basic rule for Rushmoon?
Alex: „partially, partially. Technique, feeling, melody and power should not go lost these days in our opinion, and that is what Rushmoon stands for. We want to make music that fits into this age’s character, modern and hard metal with the attributes just mentioned. That is it.“
Rossi: „Not a basic rule. We are not the youngest around anymore. When you grow older, also feelings start playing a role... Haha, small joke. No, it is the mix that does it. Like with bike racing; the power alone doesn’t do it.“
Chris: „I love Dieters solos which, in my own view, he always manages to give a character of their own and which create a kind of composition within the song that sticks in the ear/mind. That is what makes the differecne, you guitar players out here...“

Of course it could not be left out. Questions about ‚If I Never Had Loved U Before ((I couldn’t hate you now like that)’. Perhaps a classical example of how close love and hate are related?
Chris: “Well, to go into detail would be a little bit of a soulstriptease, under the motto of “following is a true story – only the names have been changed”. So it is a bit of a personal story  (also because of the dedication) which takes place a thousand times on our globe every day and which probably all of us have experienced at least once… The song describes how fast also fantastic love can turn into endless pain and end that way, and although you have invested every drop of blood in your veins you can’t stop the way things go sometimes. Apart from death one of the most pressing feelings with which one can be confronted, and hopefully documented more catchy as in the usual ‘boy meets girl’ story – There is a real thin line between love and hate.”
Martin: “The one cannot exist without the other.”

How did the band come to this song?
Alex: “Well, I can’t recall it that exactly. I wrote the vocal line quite a while ago anyway in my mind and at some time Martin said he liked it very much and he wanted to do something with it. So Christian wrote the melody and the lyrics and the others participated their part. And then the song was played for some hundred times until everybody was satisfied with it. That is pretty much the story.”
Chris: “I had the storyline in mind already for a long time, and it was ignited when an acquaintance of mine told me a story of how, shortly before the wedding all collapsed… That was where I all of a sudden came up with this chorus that fitted miraculously to the very melancholic verbal line Alex had, and together the song was put together piece by piece, a very typical example of how Rushmoon operates.”
Rossi: “I would like to know that one as well, you can order almost everything on the internet today ;-)”
Martin: “You could say that the song came to us…”

What are important matters to Rushmoon when it comes down to a record-deal?
Alex: “All together it must be a serious and watertight contract. The whole package must be right. We mean it a kind of deal over mind. 2 CD’s, a thoroughly organized distribution and also a systematic and strategic marketing (Support, tour, and so on). When it comes to such a deal – also on a smaller basis – then we will be ready to put music above our private and professional life, and to go for it…”
Rossi: “We’ll see it when we get there. All I want to say to this is that the harmony and trust between company and band must be right, and there should not be missing fundamental items in advance, like Jägermeister and so on, haha.”
Chris: “Oops – ask the management. Under no circumstances we will limit ourselves regarding the artistic site because of commercial reasons – That would not work out!!!”

Are there already record companies interested?
Alex: “Like said, there has been interest by several labels, among which two of them major labels. We were also often in the “Inner Circle” of a label, but in the end nothing came out of that, except for some cancellations for desultory reasons. There are some requests open at labels in Europe and the US of A. We let it come to us to see what to do with them. To make music, to play live and to have fun are not things for which a label is indispensable.”
Rossi: “Es far as I know only from a small label in France, of which I have never heard before. For the rest it is looking kind of dark at the moment. Main thing is that we can play and have fun – Rock n’ Roll!!!”
Chris: “Ask the management again ;-)”

Often it seems as if hard rock fans only appreciate the old values; is it that hard for new acts. The band is very ambitious; you even have a professional management (though Dirk knows shit about football, haha). Where does this conviction come from?
Alex: “The problem is not whether we are a newcomer or not, but because we don’t fit into or belong to any category within rock/metal. The “old” scene is more or less halted in melodic rock, where as the young generation moves more towards new metal. We are somewhere in between and that does not make things easier for us. Our conviction comes from the love for music and the people we play with. To us, Rushmoon is more than a band with which we practice and perform live shows, but a kind of small family. That explains the enthusiasm and perseverance. We don’t let it get to us, in spite of the rocks that are constantly put on our path.”
Rossi: “It is hard in Bavaria, as it does not have a true rock/metal scene like in the north of Germany. What we miss is a kind of vitamin B, and without that is is not quite easy. This also goes for live shows. You have to play in some butthole of the world for a piece of bread and an egg so to say, and preferably do the promotion yourself. In concreto: drive to that hole three weeks in advance and at the end you don’t even get the bread anymore, let alone the egg. And than you have to thank the wonderful organisation as well… Fuck that, in that case I’d rather stick to the rehearsal room, where at least there is some Jägermeister (he drinks like a donkey – Alex). If you put up a show over here, nobody shows up, either while he has just torn his toe nail, or someone else has changed his door lock or in case of the third because the weather was too indecisive. I can only say that it was different in the old days, but times have changed (now he sounds like my granny – Alex). Mainly Küblböck and Dieter Bohlen (one of the fags from Modern Talking - John) have airplay on radio and TV 24 hours a day and in this way spoiled humanity complete (the band is talking about shows like Star Search and Idols – John). As it looks like, the mass of the consumers and audience want it that way. I’d rather stick to true Rock n’ Roll.”
Chris: “Truly only for the love of music… That is deep within us and must come out, and thank god there are some dudes that generally like it ;-)”

Perhaps people don’t know; it is not easy for new bands, not even in Germany. What kind of shows does Rushmoon get?
Alex: “It is pretty tough to obtain good and lucrative shows. The scale of how known you are as a band and the relations you have do play a major role in that. It is hard to get a live reputation but things are getting better every year. I think it must be possible for us to get some appealing shows this year. Nevertheless the scene in our area is quite dead regarding rock and metal. People have become very lazy and prefer to be fed by television instead of getting their asses up from the couch to visit a newcomer’s performance. In the end this means making our kilometres and travelling long distances, what on the other hand always pays the hardship when it concerns a great audience. After all, we love it ourselves as well, even if it can be frustrating at occasions.”
Chris: “That’s it ;-( …”
Rossi: “Like just said; at the moment there are no shows planned, as no one knows us and we only started obtaining shows the past year. At the moment, some booking agencies are working on it. We’ll see what we get from those, who knows…”

How important is Dirk Bierschwale, your manager to the band. The way I experience it he is much more as just a manager to the band…
Alex: He’s trying to get us a fitting record deal. That is his job and what he puts his money and efforts into. Trouble is that he always meets musical ignorant souls at those labels, who are only interested in easy and fast money. Apart from that it doesn’t matter what happens, he is the one that supports and believes in us, who gives us the drive to carry on and because of that always gets us up standing when things are not working out at that moment.”
Chris: “Do you know Daddy Smurf in Holland? That is pretty much what he is to us, gheghe…”
Rossi: “No comment (as important as a fart in the Gobi desert)”
Dirk: Where is desert Gobi and what is a fart, Rossi? (smile)"

With the success of the Darkness (in my opinion a real shit band by the way) there might occur new chances for heavy and hard rock, yet Rushmoon plays a different kind of rock and metal (and much better). Are there any signs that the success of this The Darkness gives advantages to a band like Rushmoon?
Alex: “Well, The Darkness is not my thing either… To me they work like a hullabaloo band that happens to play ancient hard rock. Yet image is everything these days, no matter what music one plays. And that is what our problem is all about: we are rather normal dudes that stand for metal make music together, without any preset image. And that does not really boost our chances to be marketed. But like you say, we make a complete different kind of music than The Darkness, so I don’t believe their success opens any doors for us to labels or audiences.”
Rossi: “First of all I completely agree with you. The band ain’t exactly my cup of tea either. So I don’t believe that gives us any extra chances. On the other hand: you’ll never know.”
Chris: “It is already amazing that such concepts still work… I think it is funny and perhaps you are right that the chances for handmade made to enter the mainstream that has become lethargic?!?”

The band promises a great live show. What does that mean to mean and what may we, as fans, expect from that statement?
Alex: “Well, we don’t have an image like Marilyn Manson or something like that. We do what we are best in: a pure, packed with energy and emotion and dosed with a little humour live show. No unnecessary tricks that draw the attention from what it is all about: the music and the five musicians that stand on stage.”
Rossi: “A show packed with power. We insist on being close to the audience, as without them a live show is not possible. There is nothing more boring as two people in front of the stage. The distance to the band, or better said, the lack of it, is for every fan and after the show we all drink a few together (Not a Jägermeister again – Alex)…”
Chris: Don’t get disappointed; of course there will be tons of pyros, flamethrowers, barenaked gogo dancers, huge stage walls, confetti and shit… Everything you always wanted and more, so come over and see yourself, hahaha…”
Martin: “And we perform naked. I don’t know whether because of that more or less people visit our shows. You should judge it yourself, hahaha…”

What can we expect from Rushmoon the forthcoming time?
Alex: “Well, I hope that finally we will get some live shows off the ground, perhaps even plan a small tour. Furthermore I wish that our manager and us ourselves will finally get success in obtaining a record deal. Alltogether we are busy working on new songs and prepare our stage presentation. We are ready for any kind of indecent behaviour? Are you?”
Rossi: “Hopefully a deal and loads of live shows…”
Chris: “We will most definitely try to play everywhere where people offer us a serious chance to perform live and proof the great live qualities of this band – Watch out!!!”
Martin: “We want to play live !!! See ya there !!!”

Anything I have forgotten to ask, or famous last words?
Alex: “Well, I hope that we will continue to be able to bring forth the energy and stick together, without bending for the low level of commerce. We will be seeing each other on the rod. Greetings to Jackie and Hunter; Rock n’ Roll!”
Chris: “I love you mum!”
Martin: “There is never so much lying as before the elections, during warfare and after the hunt”
Now Martin, that is a nice philosophical line to close this interview with…

Interview by Neithan on Monday 24 May 2004. Last updated on Tuesday 25 May 2004

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Metalspheres

Auch wenn es einige gibt, die der Meinung sind, dass solche Interviews nicht sehr viele lesen werden, halte ich es dennoch für nötig, auch den Bands ein Forum zu bieten, die immer nur auf den Hinterbänken platziert werden. Vielfach zu Unrecht gegenüber den mittelmäßigen Kapellen dritter Wahl, die es irgendwie geschafft haben, sich einen Logenplatz zu sichern. Was sollen hohle Phrasen wie „Gebt dem Underground eine Chance“ und ähnlicher Dünnpfiff, wenn es keine nennenswerte Basis dafür gibt? So, das musste in Kurzform mal ganz dringend raus und jetzt gibt es etwas wichtiges zu lesen. Rede und Antwort stand der Landshuter Saitenhexer Alex Steiger.

Die Geschichte von Rushmoon ist der erste Punkt, zu dem ich hoffentlich reichlich viele Informationen von Dir bekomme...

AS: Rushmoon existieren seit 1996, aber nicht unter dem heutigen Namen. Angefangen hat alles mit Transfusion, die sich aus zwei ehemaligen Landshuter Bands zusammensetzten. Neben den üblichen Besetzungswechseln gab es dann noch eine Namensänderung in "7th Sign". Den ersten Namen hatten wir damals aufgegeben, da wir damit in die falsche musikalische Schublade gesteckt wurden. Den zweiten Namen mussten wir streichen, weil eine Band, woher auch immer, den schon für sich beansprucht hatte. Dann kamen wir auf den jetzigen Namen, was auch soweit Sinn gemacht hat, da sich die Band bis auf den Sänger und mich komplett im Line-Up geändert hatte. Zuerst ein neuer Gitarrist, dann ein Bassist und zuletzt der Schlagzeuger. Dadurch änderte sich auch der Sound und da wir zu der Zeit kaum bekannt waren, war das die richtige Zeit, einen vernünftigen Bandnamen zu finden. Das ist, kurz umrissen, die Bandgeschichte bis zum heutigen Tag.

Die ganzen Besetzungswechsel haben uns immer wieder ein wenig zurückgeworfen, aber irgendwie haben wir es doch geschafft, eine Mini CD, eine komplette CD und jetzt wieder eine Mini CD zu veröffentlichen.

Das letzte Interview, das wir beide gemacht haben, datiert auf den April 2002. Was ist in den zwei Jahren an Neuigkeiten passiert?

AS: Auf Grund verschiedener Differenzen haben wir einen neuen Schlagzeuger. Auch wenn Landshut ein Dorf ist, haben wir es geschafft, einen neuen zu finden. Der hat vorher in einer hier recht bekannten Band gespielt und nach einiger Bedenkzeit bekamen wir dann den Zuschlag, was auch den Zusammenhalt in der Band letztlich sehr gefördert hat. Mit dem neuen Mann sind wir persönlich und auch organisatorisch ein ganzes Stück weitergekommen, was sich auch bei Touren und Studioaufenthalten sehr stark bemerkbar macht. Ansonsten gibt es noch die Aufnahmen zur CD als Neuigkeit zu vermelden.

Du hast bei unserem damaligen, letzten Interview gesagt, dass das, was auf "Keep an eye" zu hören war, der kleinste gemeinsame Nenner der Band ist, was sich auch damit begründete, dass alle damaligen Mitglieder aus den unterschiedlichsten musikalischen Richtungen kamen. Grob konnte diese CD in die progressive Schublade gepackt werden. Was ist jetzt der kleinste gemeinsame Nenner bei der neuen CD?

AS: Ungefähr der selbe, nur dass es nicht mehr so progressiv ist. Vier Songs inklusive Coverversion geben mit Sicherheit nicht das wieder, was wir momentan machen, aber es ist ein guter Umriss für den derzeitigen Stand der Dinge. Das ganze ist ein wenig mehr auf den Punkt gebracht, härter, aber auch ein wenig melodiöser und moderner. Das liegt auch an der jetzigen Besetzung, da die alte eben progressiver ausgerichtet war. Es ist weiterhin die Linie, auf die wir uns einigen können, da unser Schlagzeuger aus dem Death Metal kommt, während unser neuer Bassist mehr dem Crossover zugetan ist. Das macht sich schon bemerkbar, aber dadurch, dass wir immer besser eingespielt sind und auch jeder die gleichen Rechte hat, zeigt sich das schon beim Songwriting. Jeder bringt sich ein, was einfach nur gut ist. Mal wird ein Song von dem einen, mal von einem anderen genommen, und somit ist das gesamte eine Reflexion dessen, was wir persönlich darstellen. Dadurch wird das ganze so, wie ich es eben beschrieben habe und natürlich auch kompakter.

Wenn ich Titel wie "Ghosts" oder "Lost in space" in ein Verhältnis setze zu aktuellen Stücken wie "I came for you" oder "Serenade", dann ist das mehr als der berühmte Quantensprung. Im ersten Moment war ich der Meinung, dass mir euer Manager die falsche CD in die Tüte gepackt hat...

AS: Die alten Titel spielen wir nach wie vor sehr gerne, aber die Entwicklung hat sich angedeutet. Ich persönlich bin es leid mich auf der Bühne Titeln zu widmen, die eine Spielzeit von sechs oder mehr Minuten haben. Meine eigene Intention ist die, dass ich mich mehr bewegen möchte. Progressive Metal hat sich fast totgelaufen und der kraftvollere Klang liegt mir einfach mehr. Die, die dieses Metier, also Progressive, zu 1000% beherrschen, sollen es auch machen und das sind für mich Dream Theater. Die haben das Wissen, das Können und die Ideen Songs zu schreiben. Alles andere was sich in diesem Fahrwasser bewegt, ist das Beiwerk. Deswegen der etwas modernere Klang, der etwas fetter produziert ist und einfach gradliniger daherkommt. Dadurch bekommt Christian auch mehr Entfaltungsmöglichkeiten, weil es sich herausgestellt hat, dass wir die Songs um den Gesang herum schreiben. Warum, wie es früher war, noch dieses oder jenes dazu packen? Der Song ist geil und das reicht.

Wie sah der bandinterne Prozess aus, der zu dieser neuen Entwicklung von Rushmoon, vorsichtig umschrieben als moderner Power Metal, geführt hat? Das ist doch eher verwunderlich, da beinahe jede Band irgendwie versucht, ihre Erkennungsmerkmale zu haben, und ihr fangt im Prinzip neu an.

AS: Den Mischmasch aus den verschiedenen Stilen, den gibt es bei uns immer noch. Deswegen werden uns viele Leute, egal ob Kritiker oder jemand von einer Plattenfirma, mal wieder nicht mögen, da eine Einordnung nicht möglich ist. Das kommt bei den neuen Titeln auch klar zum Vorschein. Zum Beispiel in einem Song ein Mix aus Slayer, Priest und dann das Keyboard was in Richtung Deep Purple geht plus Gebolze von Anthrax. Uns macht das Spaß total gegen die Welle zu schwimmen. Wir haben immer ein breites Grinsen im Gesicht, wenn wir uns die vorstellen, die nach der Schublade suchen. Das ruft dann bei uns eine "Jetzt erst recht"-Reaktion hervor. Wir machen unser Ding und das ist nicht geplant, das passiert einfach so. Nicht weil zwei neue Leute in der Band haben wurde der Sound geändert, die mussten erstmal eingespielt werden. Sie mussten "Keep an eye" zu 100% beherrschen, bevor wir uns an neues Material wagen konnten. So wie es gekommen ist, ist es passiert, und es kann durchaus sein, dass die nächsten Titel wieder acht Minuten lang und total verschachtelt sein werden. Es gibt keinen Plan. Aus einer guten Melodie wird gemacht was uns gefällt und mehr interessiert uns nicht.

Geht ihr bewusst auf Kollisionskursus oder ist die Situation die, dass euch alles egal ist?

AS: Mittlerweile ja! Wir haben uns nie angebiedert. Es gab damals mit dem Management die Suche nach einem Plattenvertrag und ich weiß nicht mehr, was wir da alles gemacht haben. Vom Klang haben wir nie versucht, uns lieb Kind zu machen. Eventuell die Ballade auf der letzten CD, da ging es aber um einen möglichen Einsatz im Radioprogramm. Auch da kamen mehr oder weniger negative Reaktionen der jeweiligen Firmen und da haben wir uns gedacht: “Leckt uns!“ Wegen der ganzen Sparten hatten wir dann auch einfach keine Lust mehr. Je mehr unsere Lieder gegen den Strich gebürstet sind, desto mehr Spaß haben wir. Jeder von uns hat seinen Job, die Musik machen wir Spaßes halber. Wenn's jemanden freut, macht es uns auch eine Freude. Wir sind eine Liveband, Hauptsache, das Publikum spielt mit. Was irgendwelche Leute bei einer Plattenfirma denken ist uns egal.

Die freundliche Einleitung und die Coverversion ausgeklammert ergibt das drei neue Titel in etwas mehr als zwei Jahren. Das ist nicht viel.

AS: Das lag aber auch daran, dass wir zu fast nichts gekommen sind. Zum einen die Besetzungswechseln und dann auch die jeweiligen beruflichen Situationen. Jeder Musiker, der schon einmal in einer Band war, kann sich vorstellen, was es bedeutet, sich zwölf Titel anzueignen, die aus der progressiven Ecke stammen. Der weiß, von was ich rede und wie lange das dauert. Die Hauptkonzentration lag darauf uns live zu präsentieren, und das mit dem Studio kam relativ schnell. Zu dem Zeitpunkt gab es auch nicht mehr Titel, also haben wir vier Stücke gemacht, die dafür aber ordentlich produziert sind. Mehr Titel in dieser Klangqualität wären nicht drin gewesen. Es gab eine finanzielle Obergrenze und mehr ging wirklich nicht.

Damit zu "Send me an angel". Warum habt ihr ausgerechnet diesen Titel gecovert?

AS: Den haben wir schon seit mindestens drei Jahren im Programm. Wegen neuer Titel und Mitgliedern in der Band ist der dann aber ein wenig untergegangen. Aufgenommen haben wir das Stück wegen diverser Reaktionen des Publikums. Für uns war das mehr oder weniger ein Gag. Leider sahen wir bis vor kurzem immer ein finanzielles Problem, diesen Titel aufzunehmen. Manager Dirk Bierschwalle ist dann mal an Real Life herangetreten und die waren so nett, dass es den Titel für fast gar nichts gab. Die Tantiemen werden natürlich abgeführt, aber das war es dann. Normalerweise kostet es Unsummen so einen Titel offiziell herauszubringen.

Die berühmten letzten Worte!

AS: An den letzten Worten hat sich innerhalb von zwei Jahren nicht viel getan. Außer, dass wir noch geiler darauf sind, live zu spielen. Die letzten Konzerte in Berlin und so weiter sind mir noch stark in Erinnerung geblieben. Ich hoffe, dass wir auch weiterhin zusammenbleiben und auch mordsmäßig viel Spaß und Party haben werden.

Vorbereitung, Durchführung und Bearbeitung: Peter

 

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Fameofmetal.de

Titel: Entdecke die Möglichkeiten

Gesprächspartner: Alex Steiger

Von 7th Sign Seven zum prägnanteren Namen Rushmoon, gibt es sicherlich das eine oder andere zur Bandgeschichte zu erzählen?

Der eigentliche Beginn der Band ist auch gleichzeitig der Einstieg des Managements, das war so um 1997/98. Die Besetzung war fast identisch mit der jetzigen, also der Sänger, der Bassist und ich. Kurz vorher gab es dann noch einen Gitarristenwechsel, der auf Grund seines Studiums und der immer stärkeren Neigung zum Jazz nicht mehr zur Band passte.

Was gibt es zur musikalischen Entwicklung der Band zu sagen?

Das ist eine Mixtur aus den unterschiedlichen Geschmäckern der Bandmitglieder. Der Bassist und ich kommen eher aus der Crossover Ecke, ein anderer aus der Mainstream/Hard Rock Ecke, unser jetziger Schlagzeuger ist eher Death Metal beeinflusst, dann haben wir noch den zweiten Gitarristen, der auch aus der Crossover/Punk Szene stammt, sich aber stetig weiterentwickelt hat. Das ganze ergibt den Sound der CD, wobei das ganze noch ein wenig progressiv angehaucht ist, sich aber Stück für Stück rückentwickelt.

Jetzt erklär mir mal den kleinsten gemeinsamen Nenner "Heavy Metal", auf grund der unterschiedlichen musikalischen Vorlieben, ist das eher unwahrscheinlich.

Jeder hat ein wenig zurückgesteckt und das ist dann der Konsens, weswegen es auch so schwer für uns ist, unseren Stil zu beschreiben. Auch die bisherigen Reaktionen lassen keine vernünftige Einordnung zu. Deswegen sage ich immer, das ist Metal mit verschiedenen Inspirationen. Das kann aus jeder Ecke stammen, was wir irgendwo aufschnappen, wird mit eingebracht.

Was ich trotz der Behauptung in der kurzen Vorstellung im Booklet der CD nicht in der Musik wiederfinden konnte, waren die "Jazz und "Funk" Einflüsse. Ich finde diese Behauptungen sehr irreführend.

Das wird auch so in der Biographie nicht mehr vorhanden sein, da das so nicht mehr zutreffend ist. Vor einiger Zeit hatten wir noch einen etwas anderen Sound, was aber nicht mehr repräsentativ für die aktuelle CD ist. "Funk" betrifft nur die Bassparts, wobei das beim Mix der CD ziemlich untergeht. Bei den Proben und bei Konzerten kommt das schon eher zum Vorschein.

Auch wenn wir uns jetzt auf Metal geeinigt haben, kann im Falle von Rushmoon nicht von einer für dieses Genre typischen Band gesprochen werden. Immerhin findet sich in fast allen Titeln irgendwas wieder, was normalerweise von einer Band aus diesem Bereich so nicht erwartet wird. Ein Titel wie "The only one" hätte ich auch Reamon zugetraut.

Das kommt automatisch und ist keine Absicht. Es gibt keine Überlegungen beim Songwriting, dass ein Titel so oder so klingen muss, jeder bringt seine Ideen mit und dann machen wir was daraus. Es ist nichts geplant und wir legen uns nicht auf einen Stil fest. Wir setzen uns keine Grenzen. Bei dem erwähnten Titel war es, da ist das Management auf uns zugekommen und hat gemeint, dass eine Ballade evtl. mehr Airplay bekommt oder die Leute mit einer etwas seichteren Ader anspricht. Das war der einzige geplante Titel.

Wie weit kann denn ein Management hilfreich sein, im Hinblick auf eine Band, die fast nur in Bayern bekannt ist?

Im Prinzip überhaupt nicht. Kurz vor der Haustür sind wir vielleicht bekannt, wobei die Szene im Raum Landshut/München total tote Hose ist, dazu kommen noch die diversen Besetzungswechsel, die Konzerte kaum ermöglichen. Nützlich ist das Management um Kontakte nach draußen zu bekommen, um an Leute zu kommen, die sonst nicht so gepackt werden können.

Wie weit bist du denn mit dem momentanen Stand zufrieden?

Um ganz ehrlich zu sein, sehr unzufrieden. Unsere Musik passt nicht in die derzeitige Marktsituation, aber wir haben auch keine Lust uns anzupassen, haben wir sicherlich Schwierigkeiten irgendwo unterzukommen. Egal ob beim Label oder bei einem Konzert, die Musik ist nicht konform und die Leute sind nicht bereit, für irgendwas anderes mal ein Ohr zu riskieren. Wer eine CD sucht, die sofort nach dem ersten anhören gefällt, ist bei uns an der falschen Adresse. Wenn ich die Kreativität und die Mühe sehe, die wir in die CD gesteckt haben und das in einem Verhältnis zu dem Schrott sehe, der sonst so angeboten wird, dann verstehe ich nichts mehr.

Da sehe ich aber wiederum einen Vorteil für Rushmoon, weil ihr anders seit und frisch, leicht übertrieben auch ein wenig einzigartig.

Der Meinung bin ich auch. Das hilft nicht, wenn die Reviews gut, aber die Reaktion vom Publikum oder den Plattenfirmen gegenteilig sind. Tut uns leid, der Song muss erst dreimal gehört werden, so was können wir nicht verkaufen.

Wie kompromissbereit sind Rushmoon?

Es ist nichts machbar, dass nicht gefühlt wird oder irgendwie entsteht. In eine Musiksparte zwängen, das kommt nicht ehrlich rüber und außerdem gibt man sich der Lächerlichkeit preis. Es nutzt nichts, auf Nu Metal zu machen, die Haare zu scheren und dann dazustehen wie die Witzfiguren, weil wir nicht mehr wir sind. Wenn es nicht klappt, dann soll es so sein, aber wir haben ehrliche Musik gemacht und uns nicht verkauft.

Die berühmten letzten Worte bitte.

Ich hoffe, dass wir noch lange am Ball bleiben und weiterhin so gut zusammen halten. Weiterhin wünsche ich mir einen stärkeren Zuspruch auf unsere Musik. Ich grüße alle, die uns immer unterstützt haben, Familien und so weiter.

Interview: Peter

 

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Metal-integral.com

1/ First of all could you tell us about the meaning of RUSHMOON ?

Alex: There is no meaning in RUSHMOON at all. It was my idea. The name orginated from Mushroom ;-)(Apparently I wasn´t sober ). But it sounds cool and you can´t assign it to any style of music.
Dieter: Deep in our heart we are all old school hippies and we love mushrooms ;-)Just kidding. With the moon comes the craving and also the restlessness - like our music. That is what Rushmoon stands for.

2/ Could you tell us some words about each musician, (influences, hobbies, favorite bands, for how long did they practise...)

Alex: My main influences were and are all kinds of rock-music. However I also listen to pop-, funk-music and musicals. There are too many Bands just to mention a few. Of course my greatest passion is making music. I´m playing guitar since I´m 14 years old. I also like several kinds of sports, going to the cinema and riding my motorbike.
Dieter: influences are all guitar players which have a good tone and good ideas. hobbies: music and computer faves: AC/DC, Ozzy, Metallica, Dream Theater

3/ Germany is generally a HEAVY METAL country and it seems that Progressive Metal is not the most apreciated, isn't it difficult to live ?

Alex: Yes, it´s generally difficult with our music, cause we don´t fit into any drawer. Besides that I need to say that Germany isn´t a metal country anymore. But when some fan´s listen to metal, progressive metal will name secondarly.
Dieter: It's a big problem in Germany. Only big bands like AC/DC or Metallica are getting a big audience, unknown bands like us suppose to be happy when 50 people will show up to a gig. But you will never know.

5/ As your Metal is not conventional and very technical, could you describe it to your future Fans ?

Alex: It´s very difficult to describe our music by myself, because I consider it as not the same as the people do. I only know - and that is what I´m very proud of - that all the magazines, fans und people say that our music isn´t comparable to the music of other ( well-known )bands. The only thing I can´t say about our music is, it is ambitious, melodic and hard metal, with various influences.
Dieter: We make just our 'thing' which means we are open minded for all kind of influences. We don't think about it, but if it fits it just fits. From the technical side I would not say that we are not a prog band but sometimes we play some tricky stuff like 7/8 groove or oriental scales. But in most main parts there´s enough space for the vocal lines because a good song may not have to be very technical but needs to have a good melody.

6/ Keep an Eye, your CD is very professional, and we could imagine a Label could be interrested to sign you, are you ready to do a carreer and why not leave your actual activities?

Alex: I´m really pleased to hear that from you, but even we have had many contacts with labels europeanwide it seems that the labels are not interested in signing us yet. When there is a concrete offer we surely gonna think about it again.
Dieter: Up to now, there are some companies who are interested in us, but we can't live from our music.But if something happens-we are ready to roll at anytime.

7/ Is there a message behind your lyrics ?

Alex: This is the part of Chris. To every song there´s a story. They are all about love n´ hate - things that happened in our and other lifes. But there´s no special message or any pointing fingers!

8/ How do work to compose and to write the lyrics ?

Dieter: Chris comes by with a melody and the harmonies. Together we do the rest or we're just jamming, it works in both ways. The lyrics are all from Chris.

9/ Each song seems to have its own identities, with many different influences (from Rock, Jazz, Funk to Heavy), is it a way to be different from the others ?

Alex: Hmm, I think it´s not a method just to be different to other bands, I guess other bands are doing the same. It´s our own mixture, which makes us not comparable. It´s not our intention to put as much breaks and influences as possible in our songs. The songs have to grow. And by the way,...we´re not a progessive band.
Dieter: When we make a song, everytime it differs. When I hear a song the first time, the song tells me what and how to play. But it is not a strategy to be different.

10/ Could you tell us more about your first souvenirs in Metal, why play this music at the beginning.?

Alex: As I listened to my first metal-album ( Warlock: Triumph and Agony) at the age of 13years, I decided I need to learn how to play a guitar as fast as possible.
Dieter: When I was 6, my sister bought this AC/DC record and from this moment on I wanted to play guitar.

11/ If we can talk of "objectives" what could be yours today ?

Alex: the most important thing in music is playing live and having a good record-deal in the near future.
Dieter: Getting good gigs

12/ Tell us about your live performances ?

Alex: Hmm, that´s very difficult, because the last gig we´ve played was about 1 year ago. But in October we´ve got four gigs and there we´ll see how we are doing on stage with 2 new bandmembers. Nevertheless I´m sure that we´re kicking ass. By the way, the most important idea at a live performance is the feeling between the band and the audience. If this feeling is alright, than it´ll be a "killing gig".
Dieter: We are working hard on it. Once you will see us in France I assure you.

13/ If tomorrow a big Label told you " Ok we'll sign you but you have to play faster and more in a commercial way", what would be your answer ?

Alex: "FUCK YOU, take your money and stick it where the sun doesn´t shine." No, I am kidding. - Of course we would like to do our own thing, but if this would be good offer, which flies in and we can live with, we´re going to sign. But what we´re never going to sign when we have to prostitute ourselves and violate our music for a commercial success.
Dieter: I guess we wouldn't do it. It is one thing on one side if you have a producer who says „play this here or this“ to let the songs sound better, but if you have someone who wants to change everything then It seems you sell your soul. Compromises YES. Addictions NO.

14/ If you could change 2 or 3 things on earth ?

Alex: There are definitely more than 2 or 3 things I wanna change, so I really can´t make a decision what´s the most important issue for me.
Dieter: Food, peace, love and girls for everybody

15/ What do you know about french Metal (80's and actual) ? Did you already come in France?

Alex: The only french metal-bands I just can think of at the moment are Trust and Massacre. Otherwise - I´m very sorry about that - I don´t know very much about the french metal-scene. But I´ve been in Paris for two times, each for four weeks. I loved it!!
Dieter: I have never been there yet. But remember RUSHMOON will come to yor town soon. smile

16/ Are you plently satisfied with Keep an eye when you're listen to it today ?

Alex: Of course in my opion we could to do a few things much better. But after all the difficulties and hard circumstances we had in that time, I know this was the best we could have recorded, so I will be satisfied with this CD at anytime.
Dieter: It's good, it's the best sounding CD I ever did. But If you listen to your own music as a musician you will never be satisfied.

17/ What could be different on your next CD ?

Alex: Oh, I can´t say anything about it yet. That depends on our new songsmaterial. Maybe the sound´s going to be harder and straighter the next time. We will see.
Dieter: I guess it will be different, even we got two new guys who are involved in the songwriting as well. Further I would keep more attention on the finalmix.

18/ Well it's time to let you the words of the end, thanx for all and good luck for your projects !!!!

Alex: Thank you very much for your interview and your support, Raskal. I hope we get the chance to play a few live gigs in France as soon as possible. We´ll see you on the road! Hang on with RUSHMOON!
Dieter: Thanks for your time and your interest in our music and in RUSHMOON. For all metal folks I would say: watch out for RUSHMOON! It is worth it!

 

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Schweres-metall.de

RUSHMOON haben mit dem ´Keep An Eye...´ ein Album vorgelegt das es mühelos schaffte als Vetreter der Prog. Rock/Metal Gilde in die Rubrik "Top-Demos" aufgenommen zu werden. Kein Fan dieser Stilrichtung wird zukünftig an dieser starken Scheibe einer der hoffnungsvollsten deutschen Bands vorbeikommen. Also bat Ich Alex & Christian vom bayrischen Fünfer zu einem Gespräch.

Schweres Metall (SM): Euer aktuelles Album ist ungemein stark und abwechslungsreich geworden. Habt Ihr schon Kontakte zu Labels geknüpft? Aufgrund Eures Potentials dürfte ein Plattenvertrag doch eigentlich nur eine Frage der Zeit sein.
Christian: Der Traum aller Musiker von der eigenen Musik leben zu können, bzw. wenigstens einem großem Klientel zugänglich gemacht zu werden ist alles andere als einfach zu erreichen im schnellebigen Business der heutigen Zeit. Ohne Vitamin B oder das sprichwörtliche "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" hast Du als Newcomer (noch dazu aus dem erzkonservativen Bayern) wenig Chancen da `nen Wurf zu machen! Uns treibt aber ganz einfach die Lust an unserer Musik voran, egal ob wir vor 5 oder 5.000 Leuten spielen - wir werden nicht aufhören damit *g*!!!

Alex: Unser Management ist seit einigen Monaten damit beschäftigt ´nen ordentlichen Deal an Land zu ziehen, nur haben wir das "Problem" in keine - aktuelle - Schublade zu passen. Deshalb sind die Plattenfirmen wegen der angespannten Finanzlage auch sehr vorsichtig was das Signen von unbekannten Bands betrifft, welche nicht dem aktuellen Musikgeschmack entsprechen.

SM: Auf ´Keep An Eye...´ entdeckte Ich auch Einflüsse von Bands wie BLACK SYMPHONY ("Lost In Space") oder CREED ("Black Widow"). War dies eine eher zufällige Entwicklung im Songwriting-Prozess? Christian: Tja also die Songlines und Harmonien sind ja von mir und ich muß zu meiner Schande gestehen das ich die Musik beider Bands nicht kenne, außer diese Hitsingle von Creed ! Da sollten wir doch echt ma´ ´reinhören ob es da wirklich Paralellen gibt - müßten dann ja hammergeniale Bands sein, ... ´ne? !!!

Alex: Nun, mir geht´s da nicht anders wie Christian. Da mir "Black Symphony" nix sagt und ich "Creed" nicht so gern höre, liegt es deshalb mit Sicherheit am Hörer selbst mit welchen Bands er uns vergleicht und nicht an irgendwelchen Einflüssen diverser Gruppen. Wobei man noch dazu sagen muss, dass die meisten Songs schon fertig waren als diese Bands überhaupt bekannt, bzw. erfolgreich wurden.

SM: Wie muss man sich das bereits angesprochene Komponieren der Songs bei Euch vorstellen, bzw. ist die ganze Band darin involviert? Christian: Die Grundlage bildet eigentlich immer eine Strophen- oder Chorus-Passage dessen Harmonien festgelegt sind und da herum konstruieren wir dann gemeinsam den Song. Insofern kann sich jeder nach seinem Gusto mit einbringen.

SM: Komplexere Songs wie beispielsweise "Why You" oder "Masses" mit seinem orientalisch angehauchten Anfangsriff sind Live bestimmt nicht einfach umzusetzen. Welche Erfahrungen habt ihr bereits auf dem Live-Sektor bzw. was steht in nächster Zeit diesbezüglich noch an? Christian: Na von der Location her war bis jetzt das SO36 in Berlin am genialsten. Wir legen jedenfalls besonderen Wert darauf das sich live alles wie von der CD anhört - wäre ja sonst Beschiss am Fan. Sobald unser neuer Bassman Martin fit genug ist, werden wir dies bei allen sich uns bietenden Möglichkeiten beweisen. Spätestens ab Sept./Oktober wird also kaum ein Rockclub (zumindest Bayernweit - andere Angebote aber jederzeit welcome) vor uns sicher sein. Konkrete Dates finden sich wie immer auf der Homepage !!!

SM: Besonders angetan bin Ich von den Songs "Breathe My Lust" & "Black Widow". Vor allem "Black Widow" hat echtes Hitpotential aufzuweisen, was ja bei Prog-Bands recht selten ist, und könnte aufgrund des charismatischen Gesangs sowie dem hypnotischen Bassspiel teilweise glatt als CREED-Song durchgehen, und passt eigentlich zum momentanen Musik-Zeitgeist. Wie steht ihr zu diesem
Vergleich? Christian: Nochma´ - i´kenn Creed nicht *g*! Wir orientieren uns nicht an anderen Bands - der Cocktail ergibt sich einfach aus meinen meist melodischen Gesangslinien, den harten Gitarren von Alex und kompositorischen Eingebungen von Dieter. Das da mal das eine oder andere mit einfließt auf das man gerade steht kann schon sein - passiert aber wohl eher unbewusst. An dem Tag an dem wir uns an Trends anbiedern müssen wird die Band tot sein ? !!!

Alex: Ich denke, der Vergleich hinkt. "Creed" sind doch wohl eher ´ne moderne Alternative-Rock-Band die, so würd´ ich sagen, bei meinen Faves "Pearl Jam" enorm abgekupfert haben und somit zum Erfolg gekommen sind. "Black Widow" ist einer unserer abwechslungsreichsten und kompliziertesten Songs und deshalb weder creed-mäßig noch hip. Find´ ich echt super das diese Nummer die Leute so anspricht, aber sie ist, wie uns auch die Labels wissen lassen, alles andere als kommerziell.

SM: Welche Bands bzw. Musiker zählt ihr zu Euren Einflüssen? Christian: Hm - die Beatles kommen an dieser Stelle wohl am coolsten und da wir auch nur Hits schreiben und keine Songs.... ? !!! Nee, is´ total unterschiedlich z.B. kommt Rossi (Drummer) aus der Death Metal Ecke, Dieter steht auf Crossover, Classsic-Rock/ Metal, Blues und Jazz und ich halte es wie John Miles in seinem Song `Music was my first love` !!! Grundsätzlich glaub ich kann man sagen das wir auf alle ehrlich gemachte Musik stehen ...

Alex: Zu Beginn bin ich voll auf Classic-Metal und Rock abgefahren. Dann kamen noch Thrash / Speed und nun New-Metal hinzu. Es gibt da zu viele Bands deren Sound ich mag um sie aufzulisten. Mit der Zeit in der man sein Instrument lernt kommt man dann natürlich auch mit anderen Musikrichtungen in Berührung. Alles in Allem steh´ von Musicals, über Funk und Pop bis hin zum Death Metal eigentlich auf alles. Nur bei Techno oder den volkstümlichen Weisen zieht´s mir die Schuh´ aus ;-))

SM: Wie sieht es mit der Metal-Szene in Eurer Region generell aus, und seid ihr mit den Auftrittsmöglichkeiten dort zufrieden? Christian: Nun es könnte natürlich besser sein und ist def. kein Vergleich zu Norddeutschland, aber damit müssen wir nun mal leben und wo immer sich eine Bühne in Größe eines Bierdeckels bietet - wir werden dort spielen !!!

Alex: Bei uns war die Szene schon mal besser. So vor 6-8 Jahren gab´s hier einige geile Bands die echt was draufhatten. Aber die haben sich allesamt aufgelöst. Im Grunde genommen gäb´s schon Auftrittsmöglichkeiten, was fehlt ist das Publikum dazu. Es wächst nichts mehr nach was auf Handmade-music steht. Außerdem ist das mediale Angebot bei weitem größer als noch vor ein paar Jahren. Die Zeit sich mit etwas Neuem zu befassen wollen die wenigsten noch investieren. Aber ich denke, daß wird sich auch wieder ändern.

SM: Wie schätzt ihr den Zustand der Progressive-Szene momentan generell ein? Christian: Nun der Trend hängt wohl momentan am New-Metal fest, davor war es Gothic. Und alle halten sich nicht länger als Grunge es getan hat . Ein Grund warum wir uns in keine Schublade pressen lassen wollen und uns deshalb auch nicht dem Progressive-Genre zugehörig fühlen. Für uns gibt es da keine Grenzen. Wenn wir auf was Bock haben - wird´s gemacht !!! Alex: Eben, seh´ ich genauso !!!

SM: Stehen schon Songs für das nächste Album, sprich wann können wir mit dem Nachfolger von´Keep An Eye...´ rechnen? Christian: Trotz des Besetzungswechsels am Bass stehen schon einige neue Nummern und wir sind so heiß darauf, daß wir gerade überlegen ob wir nicht ´ne Art Maxi oder so aufnehmen !!!

Alex: Ich denke das dies noch ein wenig dauern wird. Zuerst mal wollen wir ja live alles beackern was es so gibt und dann müssen wir mal schauen wie´s mit den Finanzen für ´nen neuen Studioaufenthalt aussieht.

SM: Letzte Worte von RUSHMOON an unsere Leser bzw. die deutschen Metal-Fans? Christian + Alex: Stellt schon mal den Jägermeister kalt und passt auf Eure Mädels auf wenn Rossi in der Stadt ist ? !!!

SM: Ich danke Euch für dieses Interview und wünsche viel Erfolg für die Zukunft.

(Pit Schneider, August 2002

 

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Metalius.de

Entdecke die Möglichkeiten

Gesprächspartner: Alex Steiger

 

Von 7th Sign Seven zum prägnanteren Namen Rushmoon, gibt es sicherlich das eine oder andere zur Bandgeschichte zu erzählen?

Der eigentliche Beginn der Band ist auch gleichzeitig der Einstieg des Managements, das war so um 1997/98. Die Besetzung war fast identisch mit der jetzigen, also der Sänger, der Bassist und ich. Kurz vorher gab es dann noch einen Gitarristenwechsel, der auf Grund seines Studiums und der immer stärkeren Neigung zum Jazz nicht mehr zur Band passte. 

Was gibt es zur musikalischen Entwicklung der Band zu sagen?

Das ist eine Mixtur aus den unterschiedlichen Geschmäckern der Bandmitglieder. Der Bassist und ich kommen eher aus der Crossover Ecke, ein anderer aus der Mainstream/Hard Rock Ecke, unser jetziger Schlagzeuger ist eher Death Metal beeinflusst, dann haben wir noch den zweiten Gitarristen, der auch aus der Crossover/Punk Szene stammt, sich aber stetig weiterentwickelt hat. Das ganze ergibt den Sound der CD, wobei das ganze noch ein wenig progressiv angehaucht ist, sich aber Stück für Stück rückentwickelt.

Jetzt erklär mir mal den kleinsten gemeinsamen Nenner "Heavy Metal“, auf grund der unterschiedlichen musikalischen Vorlieben, ist das eher unwahrscheinlich.

Jeder hat ein wenig zurückgesteckt und das ist dann der Konsens, weswegen es auch so schwer für uns ist, unseren Stil zu beschreiben. Auch die bisherigen Reaktionen lassen keine vernünftige Einordnung zu. Deswegen sage ich immer, das ist Metal mit verschiedenen Inspirationen. Das kann aus jeder Ecke stammen, was wir irgendwo aufschnappen, wird mit eingebracht.

Was ich trotz der Behauptung in der kurzen Vorstellung im Booklet der CD nicht in der Musik wiederfinden konnte, waren die "Jazz und „Funk“ Einflüsse. Ich finde diese Behauptungen sehr irreführend.

Das wird auch so in der Biographie nicht mehr vorhanden sein, da das so nicht mehr zutreffend ist. Vor einiger Zeit hatten wir noch einen etwas anderen Sound, was aber nicht mehr repräsentativ für die aktuelle CD ist. "Funk“ betrifft nur die Bassparts, wobei das beim Mix der CD ziemlich untergeht. Bei den Proben und bei Konzerten kommt das schon eher zum Vorschein.

Auch wenn wir uns jetzt auf Metal geeinigt haben, kann im Falle von Rushmoon nicht von einer für dieses Genre typischen Band gesprochen werden. Immerhin findet sich in fast allen Titeln irgendwas wieder, was normalerweise von einer Band aus diesem Bereich so nicht erwartet wird. Ein Titel wie "The only one“ hätte ich auch Reamon zugetraut.

Das kommt automatisch und ist keine Absicht. Es gibt keine Überlegungen beim Songwriting, dass ein Titel so oder so klingen muss, jeder bringt  seine Ideen mit und dann machen wir was daraus. Es ist nichts geplant und wir legen uns nicht auf einen Stil fest. Wir setzen uns keine Grenzen. Bei dem erwähnten Titel war es, da ist das Management auf uns zugekommen und hat gemeint, dass eine Ballade evtl. mehr Airplay bekommt oder die Leute mit einer etwas seichteren Ader anspricht. Das war der einzige geplante Titel.

Wie weit kann denn ein Management hilfreich sein, im Hinblick auf eine Band, die fast nur in Bayern bekannt ist?

Im Prinzip überhaupt nicht. Kurz vor der Haustür sind wir vielleicht bekannt, wobei die Szene im Raum Landshut/München total tote Hose ist, dazu kommen noch die diversen Besetzungswechsel, die Konzerte kaum ermöglichen. Nützlich ist das Management um Kontakte nach draußen zu bekommen, um an Leute zu kommen, die sonst nicht so gepackt werden können.

Wie weit bist du denn mit dem momentanen Stand zufrieden?

Um ganz ehrlich zu sein, sehr unzufrieden. Unsere Musik passt nicht in die derzeitige Marktsituation, aber wir haben auch keine Lust uns anzupassen, haben wir sicherlich Schwierigkeiten irgendwo unterzukommen. Egal ob beim Label oder bei einem Konzert, die Musik ist nicht konform und die Leute sind nicht bereit, für irgendwas anderes mal ein Ohr zu riskieren. Wer eine CD sucht, die sofort nach dem ersten anhören gefällt, ist bei uns an der falschen Adresse. Wenn ich die Kreativität und die Mühe sehe, die wir in die CD gesteckt haben und das in einem Verhältnis zu dem Schrott sehe, der sonst so angeboten wird, dann  verstehe ich nichts mehr.

Da sehe ich aber wiederum einen Vorteil für Rushmoon, weil ihr anders seit und frisch, leicht übertrieben auch ein  wenig einzigartig.

Der Meinung bin ich auch. Das hilft nicht, wenn die Reviews gut, aber die Reaktion vom Publikum oder den Plattenfirmen gegenteilig sind. Tut uns leid, der Song muss erst dreimal gehört werden, so was können wir nicht verkaufen.

Wie kompromissbereit sind Rushmoon?

Es ist nichts machbar, dass nicht gefühlt wird oder irgendwie entsteht. In eine Musiksparte zwängen, das kommt nicht ehrlich rüber und außerdem gibt man sich der Lächerlichkeit preis. Es nutzt nichts,  auf Nu Metal zu machen, die Haare zu scheren und dann dazustehen wie die Witzfiguren, weil wir nicht mehr wir sind. Wen es nicht klappt, dann soll es so sein, aber wir haben ehrliche Musik gemacht und uns nicht verkauft.

Die berühmten letzten Worte bitte.

Ich hoffe, dass wir noch lange am Ball bleiben und weiterhin so gut zusammen halten. Weiterhin wünsche ich mir einen stärkeren Zuspruch auf unsere Musik. Ich grüße alle, die uns immer unterstützt haben, Familien und so weiter.

            Peter

 

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REVIEWS

 

Powermetal

Ich erinnere mich noch recht gut an die letzte Demo-CD der bayrischen Formation RUSHMOON. Jener Vier-Tracker aus dem Jahre 2003 zeichnete sich durch eine ordentliche Portion Eigenständigkeit und sehr schöne, einprägsame Melodien aus. Ziemlich lange hat es gedauert, bis das Quintett endlich nachlegt, doch nun gibt es mit "Kill Your Lovers" endlich einen weiteren Longplayer zu beklatschen. Wie es bei Werken aus dem Hause RUSHMOON so ist, sollte man auch mit dieser Platte etwas Geduld haben, denn beim ersten Durchlauf wirken die Songs doch recht sperrig und schwer zugänglich. In dieser mal introvertiert brummelnden, mal fiebrig bebenden und dann wieder federleicht dahingleitenden Musik trifft atemloser Heavy und Alternative Rock auf modernen, sonoren Metal sowie einige Prog- und Pop-Versatzstücke. Die Gitarren rocken und drücken erdig, während der Bass oft lockere und verspielte Läufe hinlegt. All das entspricht eben nicht unbedingt gängigen Hörgewohnheiten, aber genau das macht auch den Reiz dieser CD aus.

Zum Einstieg in "Kill Your Lovers" servieren uns RUSHMOON einen für sie eher ungewöhnlichen flotten Riff-Rocker namens 'Hellcome'. Schon eher typisch für diese Band ist das folgende 'I'm Electric', auf das die oben versuchte Beschreibung ganz gut zutrifft. Eine rockig-moderne Version der legendären "Garage Days"-EP von METALLICA, sagte mein Nachbar, der gestern zufällig vorbei kam und des Nagels Kopf damit nicht allzu weit verfehlte. 'Tragedy' kombiniert ruhige Prog-Rock-Parts mit treibendem Metal und macht dabei eine durchaus anmutige Figur. Den eingängigen Heavy-Groover 'Dance Into The Fire' könnte ein mutiger DJ auch im Radio spielen. 'Die 4 U' dampft, staubt, rockt mächtig energetisch-dynamisch und wird von einem klasse Chorus geschmückt. Irgendwie witzig und cool ist auch die etwas schräg anmutende, wirklich gelungen ins RUSHMOON-Gewand gehüllte Cover-Version des NEW ORDER-Smashers 'Blue Monday'.

Eine interessante und bunte Angelegenheit ist "Kill Your Lovers" also geworden. Freunde von zeitgemäßem, hartem Rock und Metal dürften ihre Freude an der Platte haben. Man sollte allerdings nicht verschweigen, dass die Vorstellung auch hier nicht ganz ohne Schwächen über die Bühne geht. Nicht alle Songs erreichen dasselbe hohe kompositorisches Niveau, einige der Lieder wirken ein wenig fahrig und orientierungslos. Zudem klingt Frontmann Christian, dessen emotionale Stimme ich eigentlich sehr schätze, auf den vorliegenden Aufnahmen irgendwie seltsam gequält und angestrengt. Dennoch ist der Gesamteindruck von "Kill Your Lovers" positiv und recht erfreulich. RUSHMOON haben es mit ihrem originellen und variablen Sound geschafft, sich von der großen grauen Masse der Underground-Acts abzusetzen. Dafür gebührt ihnen Respekt.

Anspieltipps: I'm Electric, Tragedy, Die 4 U, Blue Monday

Martin van der Laan [12.3.2008]

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Metalglory

 

Rushmoon "Kill Your Lovers..."
Reviewtext: Der etwas billig aussehendenden Erscheinung zum Trotze ist der Sound ziemlich gut für ein Live eingespieltes Album. Der Gitarrensound ist ziemlich fett und das Schlagzeuch auch sehr gut abgemischt. Vom Bass bekommt man wie bei den meisten Produktionen hier wieder einmal etwas weniger mit, gelegentlich jedoch blitzt der Bass mal durch bei kleinen Pop- und Slapeinlagen, der Gesang jedoch ist meiner Meinung nach nicht so besonders gelungen... War es nur ein schlechter Tag oder klingt der Sänger immer nach einer total Selbstverausgabung? Nichts entspannendes findet man in der Stimme. Man hat durchgehend das Gefühl dass er die ganze Zeit an seinem Limit steht und die Töne trotzdem nicht so richtig treffen möchte. Schade ist das! Bei manchen Hooks gibt er Vollgas aber bei so Schlüsselstellen wie bei "I''m Electric" kommt fast garnichts....

Musikalisch ist die ganze Scheibe fast schon Richtung Load / ReLoad von Metallica, viele gemütliche und bluesige Parts reihen sich mit schönen Rock-Riffs aneinander. Aber meines Erachtens wäre diese Platte echt gut, wenn man beim Gesang den ein oder anderen Ton mehr getroffen hätte.
"Blue Monday" ist ein Cover des berühmten 80er Hits von New Order. Und JETZT muss ich sagen... So wie der Gesang in diesem Song ist, so sollte sich der Sänger immer Bemühen, denn erstens singt er bei diesem Track endlich mal in seiner Tonlage und zweitens hat er in den rockigen Passage mal n bissel Bumms in seiner Stimme. Reicht nicht um das Album zu retten aber der Song ist so ziemlich der einzige Track der richtig zündet. Und das beim Cover....ausgerechnet.... SCHADE!

Anspieltipps: "Blue Monday", "Tragedy"

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Metal Express Radio

 

Rushmoon is a German Hard Rock/Heavy Metal band that has kept it going since 1996, but they’ve had a steady line-up for the last six years. Their first full-length album surfaced in 2001 and was called Keep An Eye. Now they’ve released their second album, called Kill Your Lovers ….

Their music isn’t easy to label because the songs are so varied and different and there are even great variations within the songs themselves. Their style is best described as Technical/Groovy Heavy Metal … yeah that’s right; they just invented a new genre here. The tracks presented below are the highlights of the album:

”Hellcome” is the album opener and is a straight in-your-face Hard Rocker. Christian Binder owns this track with his distinct Hard Rock voice and shouts that they sound nothing like Britney Spears. And that is true; they’ve really got nothing in common! “Hellcome” is the most straightforward Hard Rocker on this album, and a worthy opener that promise a lot of good music for the next forty-four minutes of this CD.

“I’m Electric” starts with a cool guitar riff, some slap-hand bass play and some vocal lines that probably should have been rewritten. It’s not sour or anything, but it kind of sounds dissonant to the rest of the band. However, this changes after a short while. The lyrics Binder sings are often sentences that could have been straight out of a Monster Magnet song, for instance the line: “You wanna fuck me, but my ass is too tight, there is no way for you to get in!” In other words, the lyrics are raw, funny, and filled with Rock 'N' Roll spirit. The guitar solo is nice, and guitarist Dieter Weilert continues with some excellent tapping work while Binder sings the last part of the song.

“Tragedy” starts off heavy, but the verse is mostly bass-driven with Binder’s vocals on top. The chorus has a more Hard Rock impression than what the verse has, but there are elements from most genres here.

The bonus track on this album is “Blue Monday,” which is a cover from the 80’s Disco dudes: New Order. It’s kind of cool when bands choose to cover something far away from their own genre. That gives the song a whole new approach, and that is just what Rushmoon has managed to do with this one. It’s a Hard Rock version with lots of rawness of a pure Disco song.

Kill Your Lovers … is not an album that’ll hit you right away; you need to spin this one a couple of times. There’s a lot of good stuff on this album, but it’s not quite “there” yet. There are lots of great riffs and sometimes you can get a flashback to early Monster Magnet, though Rushmoon’s music is a bit more optimistic at times. Kill Your Lovers … is a very promising album and hopefully the band will be picked up by a label sometime soon.

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Evilized

 

Das Jahr 1996 scheint es in Deutschland in sich gehabt zu haben, denn wie die gerade erst vorgestellten Boomerang mit ihrem neuen Werk nahmen auch Rushmoon ihren Ursprung in diesem Jahr.

Musikalisch haben die beiden Bands allerdings kaum etwas gemein, ausser vielleicht, dass beide recht eigenständig klingen und beide jetzt mit ihrer dritten Veröffentlichung aus dem Quark kommen.

„Kill Your Lovers…“ ist dabei gar nicht so einfach zu stilisieren. Grundsätzlich kann man sagen, dass das aus Landshut stammende Quintett modernen, groovebetonten Heavy Metal spielt. Dabei liebäugelt man hin und wieder auch ein wenig mit alternativen Einflüssen auf der einen Seite und mit rotzigen Rock’n’Roll-Einflüssen auf der anderen Seite.

Ein Kränzchen muss ich diesmal Sänger Christian Binder winden. Zwar ist der Gesang immer noch recht eigenwillig und wird sicherlich nicht jedermanns Geschmack treffen, jedoch hat der Kerl enorm zugelegt seit dem letzten Album. Am besten gefällt mir der Gesang dann immer, wenn Christian so richtig aus sich herauskommt und einfach mal los schreit.

Mit „Hellcome“ haben Rushmoon den perfekten Opener gewählt. Tiefe Gitarren, ein schwerer Groove und die weiter oben erwähnte Rotzigkeit sollten für volle Tanzflächen sorgen. In eine ähnliche Richtung aber noch etwas flotter geht das eingängige „Dance into the Fire“, welches bestimmt auch live mächtig abräumt.

Hartes Riffing und die erwähnten Alternativeinflüsse bestimmen das Bild bei „I’m electric“ und „Kiss of Judas“ (kein Stratovarius Cover).

Ein weiterer Anspieltipp ist das groovig startende „Die 4 you“, welches entgegen dem Titel keine schwülstige Ballade darstellt. Im Gegenteil; im Mittelpart wird auf das Gaspedal gedrückt und der Song streift moderne Thrashgefilde. Flott und mit wuchtigen Gitarren überzeugt auch „Beat myself blind“ während das starke „She’s dead“ – wie der Titel schon erahnen lässt – ziemlich melancholisch angehaucht ist und einen leichten Gothic-Touch aufweist. Mit dem abschliessenden Bonustrack „Blue Monday“ hat man sich – wie schon beim letzten Album – wieder eines Popsongs aus den Achtzigern angenommen und aus der New Order-Nummer einen starken Heavy-Groover gemacht.

Der einzige Ausfall auf „Kill Your Lovers…“ ist das mit einer Crossover-Attitüde ausgestattete „No Fear!“, wobei Crossoversounds eh nicht gerade mein Ding sind und dies somit reine Geschmackssache ist.

Auf jeden Fall dürften Rushmoon mit ihrem dritten Album einiges an Aufmerksamkeit erregen und von Metalfans, welche genug vom 08.15-Einheitsbrei haben mit offenen Armen empfangen werden. Beziehen könnt ihr die Scheibe über die Website der Band.

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FATAL UNDERGROUND

RUSHMOON – „KILL YOUR LOVERS…“
Das nenne ich doch mal so nen schön rockiges ,verdammt abwechslungsreicheres Album ,was jede menge Frische und Elan mit sich bringt . Zwar will ich nicht gleich behaupten ,das ich nun ab sofort auf so ne Mucke abfahre ,aber es ist wirklich schon mehr als verwunderlich ,was die an ner musikalischen Bandbreite hier vorlegen und dabei alles andere als nach ne Kopie oder ner geklonten Version der Band XY klingen . Ne  man ,die werkeln hier verdammt eigenständig mit den Instrumenten rum und haben’s echt drauf ,jeden einzelnen der 11 Songs echt viel versprechend rüberzubringen . Bereits 1996 gegründet ,konnten die mit ihren bisherigen Veröffentlichungen durchaus auch jede Menge an positiver Meinungen einfangen ,was sich zweifelsfrei auch mit dem aktuellen Teil fortsetzten wird . Das Hauptaugenmerk bei den einzelnen Songs legt man durchaus auf die harten Klänge ,die wohl recht stark in Richtung Heavy Metal tendieren ,ohne jedoch diesen zu vordergründig zu präsentieren . Vielmehr setzten die gekonnt auf diverse progressive Einflüsse ,gepaart mit leichten Crossover Klängen und ner ganzen Menge Rock’ n Roll Rhythmen . Eh ,das kommt verdammt spritzig rüber und selbst ,wenn  man mal etwas mehr mit den Gitarren „rumfiedelt“ ,klingt’s niemals überzogen oder nervend . Die haben die verschiedensten Einflüsse wirklich verdammt gut proportioniert  und zeigen sich auch bei den gesanglichen Darbietungen nicht minder variabel . Gerade wenn’s bei den Burschen mal so richtig fett nach vorne rockt ,kommt echt gute Laune und Freude auf . Zwar geht’s auch an einigen Stellen mal eher sanfter zu ,aber das unterstreicht dann nur einmal mehr die Vielseitigkeit der 5 jungen Burschen . Als Bonus gibt’s dann noch ne eigen kreierte Version von New Order’s “Blue Monday „ ,welche zwar im ersten Moment etwas gewöhnungsbedürftig klingt ,aber einmal mehr unterstreicht ,das man sich echt nen Kopf macht ,seine Songs eigenständig und ansprechend zu gestalten . “Kill your lovers… „überzeugt nicht nur durch die enorme musikalische Vielfalt sondern auch durch ein verdammt hohes technisches Niveau ,welches man nun wirklich nicht immer bei ner Vielzahl an Veröffentlichungen vorfinden kann . Top ! ( LEO )

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Amboss-mag.de

Mit vier neuen Songs zeigen die fünf Jungs von Rushmoon, wie vielseitig sie sind. Der Opener "I came for you" ist ein Rock Stück mit harten Tendenzen zum Heavy Metal und besticht durch einen eingängigen Refrain. "Serenade" setzt anfangs voll auf Melancholie, während man gegen Ende doch noch mit Crossover Einflüssen ganz zackig, aber dennoch sanft losrockt. Das dritte Lied dürfte den meisten bekannt sein, wurde hier der Track "Send me an angel" von Real Life neu interpretiert und das hört sich auch echt gut an, heavy und rockig. Der Schluss-Track bildet mit 7 Minuten auch das längste Stück der CD und zeigt die Band von allen Facetten des (Prog) Rocks. Insgesamt ein durchweg überzeugendes Minialbum der Bayern. (eller)

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Eternitymagazin.de

Blood, Tears, Love & Hate     Songs: 4

Eigenproduktion           Spielzeit: 19:34

Hoppla, was haben wir denn hier für ein Schmankerl!!! So ungefähr lässt sich meine Reaktion nach dem vernehmen der ersten Töne von der aktuellen Promo-CD der bayrischen Combo 'Rushmoon' beschreiben. Ein für eine Promo Scheibe überraschend super fetter Sound, das Intro und der Opener 'I Came For U' lassen einen aufhorchen und nicht mehr so schnell los. Damit ich aber noch ein wenig Struktur in dieses Review bekomme werde ich noch mal von vorn anfangen und etwas weiter ausholen. Also Rushmoon gibt es bereits seit 1997 und in den Jahren davor waren die Herren in verschiedenen Bands tätig. Seitdem hat sich viel verändert bzw. getan, denn trotz zahlreicher Line-up Wechsel konnte man bei Bandwettbewerben (1. Platz) und Konzerten/ Festivals (sogar in den USA) auf sich aufmerksam machen und zwei Tonträger auf den Markt bringen. Da ein Wechsel von Bandmitgliedern meist auch immer ein Neuanfang ist, ist das Ergebnis des aktuellen Werkes gar nicht hoch genug zu bewerten. Versucht man eine passende musikalische Schublade zu finden, stößt man schnell an die Grenzen, die das typische Schubladen-System mit sich bringt. 'Rushmoon' spielen einen Mix irgendwo zwischen NewMetal, FunkRock und Jazz und haben damit ihren eigenen Stil entwickelt. Gerade dies ist neben der sauberen Produktion ein weiterer dicker Pluspunkt. Gleich das gesprochene Intro (...& Hate!), welches eine kurze Einweisung in die folgenden vier Stücke darstellt sowie der Opener, der von der rockigeren Sorte ist und ordentlich groovt, verleiten zu weiterem aktiven lauschen. Von den drei Eigenkompositionen gefällt am besten 'Serenadge' mit seinem baladesken Anfangspart und der anschließenden Steigerung zum richtig genialen HardRock-Song untersetzt mit leichten Prog-Einflüssen. Das wahrscheinlich auch dem letzten Deppen bekannte Stück 'Send Me An Angel' rundet in der gelungenen Cover-Fassung von 'Rushmoon' die CD ab. Da eigentlich jedem dieses Stück irgendwann schon einmal über den Weg gelaufen sein müsste erspare ich es mir genauer darauf einzugehen. Allerdings wäre mir ein weiterer eigener Song lieber gewesen, da die auf dieser CD vorhandenen Kompositionen sich nicht verstecken müssen und man dadurch mehr von dem können der Band erfahren würde. Aber auch so ist 'Blood, Tears,..' immer noch ein Hörgenuss, auch nach dem x-ten Durchlauf (Wie war das mit dem Wurm und dem Ohr?). Die gelungene Mixtur der verschiedenen Musikstile, die gut eingebauten Tempiwechsel sowie die Band selbst lassen das Werk absolut gelungen klingen. Sollte nach dieser starken Promo CD kein Label aufmerksam werden, versteh ich die Welt nicht mehr (klappt so schon kaum). Wer noch offene Fragen zu der Band hat kann diese sicherlich unter www.rushmoon.com klären.

Eingetragen am: 30.03.2004    Alexander Wittig

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Evilized.de

Bereits seit Ende 1996 sind die Bayern Rushmoon am Start und konnten mit ihrer zweiten Eigenproduktion „Keep An Eye...“ (davor gab’s noch eine 4-Track-CD) hervorragende Reviews, unter anderem auch im Heavy oder was, ernten.
Mit „Blood, Tears, Love & Hate“ gibt’s nun ein neues Lebenszeichen in Form einer weiteren 4-Track-CD (plus Intro), welches sich durchaus hören lassen kann. Stilistisch ist die Band gar nicht so leicht einzuordnen, was ein weiteres Plus ist. Der erste Song nach dem Intro, „I came 4 u“ ist ein heavy Groover mit einem modernen Riff. Der raue Gesang von Christian Binder ist dann eher im traditionellen Metalbereich einzuordnen. Moderner Powermetal könnte man wohl sagen. „Serenade“ fängt balladesk an und steigert sich zu einem hervorragenden, melodischen Metalsong mit Ohrwurm-Refrain. Die Coverversion „Send me an Angel“ von Real Life kennt wohl jeder. Der Song kommt in der Metalversion natürlich um Längen besser als das Original, kann aber den Eigenproduktionen nicht das Wasser reichen. Der letzte Track „If I never had loved u…” ist dann nochmals ein leicht progressiv angehauchter, moderner Metalsong, mit teilweise ziemlich aggressivem Gesang und melodiösem Refrain. Eine, für eine Eigenproduktion erstaunlich druckvolle Produktion sowie ein schönes Cover runden diese hervorragende Scheibe ab.
Bestellen kann man die CD direkt über die Bandhomepage.
Andreas Weber

Tracklist:
01. Preface
02. I came 4 u
03. Serenade
04. Send me an Angel
05. If I never had loved you…

Bewertung:
XXXXXXXXXX 8/10

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Heavyhardes.de

Mit Blut, Schweiß und Tränen hat dieses Werk der Lokalmatadoren aus Bayern nicht viel zu tun – hier gibt es viel mehr eingängigen, wirklich gut gemachten Metal zu hören, der sauber produziert mit viel Rumms aus den Boxen kommt. Rushmoon gibt es schon geraume Zeit, genauer gesagt seit 1996. Nach einigen guten Platzierungen bei Bandwettbewerben brachten die fünf Jungs 2001 in Eigenregie ihre erste CD Keep An Eye heraus, und nun stellen sie vier neue Tracks zur Diskussion, bei denen es laut Eröffnungskommentar eben um Blood, Tears, Love & Hate geht. Also, schaun mer mal.

Der Opener "I Came For You" kracht mit einem Black-Sabbath-lastigen Riff gleich ordentlich los und gefällt im weiteren Verlauf mit guter Gitarrenarbeit und treibendem Groove. Die balladesken Anfangspassagen von "Serenade", in denen sich Flamenco-Gitarreneinsprengsel bestens einfügen, geht über in eine schöne Melodieführung und einen einprägsamen Refrain, der nicht zuletzt durch die leicht an Don Dokken erinnernden Vocals von Christian Binder überzeugt. Weiter geht's mit "Send Me An Angel", und da bekommt man tatsächlich, was ich aufgrund des Titels als Kind der 80er schon vage vermutet hatte: ein Cover des gleichnamigen Real-Life-Discohits bringen Rushmoon hier, das sich aber die durchaus düstere Stimmung des Originals kongenial zu eigen macht und den Song mit E-Saiten-Geschrubbe und heftigen Drum-Attacken effektiv in ein Metal-Gewand kleidet. Wenn das Ganze schon seinerzeit so geklungen hätte, wären manche Tanznachmittage wohl anders verlaufen... Der letzte Song "If I Never Had Loved U" fordert den Zuhörer dann voll, hier liefern Rushmoon eine vertrackte Nummer in anfangs fast orientalischer Anmutung, die aufwändig inszeniert rüberkommt, technisch brilliert und einmal mehr einen schönen Refrain aufweist. Eine mehr als ordentliche Leistung also, die beweist, dass Rushmoon definitiv die Aufmerksamkeit eines Labels verdient hätten.

Holgi
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Home-of-rock.de

Weniger ist manchmal mehr. Nachdem das letzte RUSHMOON-Demo über die komplette Album-Distanz ging, entschied sich die Band dieses Mal dafür, lediglich vier Songs zu veröffentlichen. Die dadurch eingesparten Finanzmittel flossen in eine verbesserte Produktion, was man "Blood, Tears, Love And Hate" durchaus auch anhört, und womit sich die Entscheidung im Nachhinein als richtig erweist.

'Weniger ist mehr' war auch die Devise beim Songwriting. Die aktuellen RUSHMOON-Kompositionen fallen wesentlich straffer und zielstrebiger aus, als ihre mittlerweile drei Jahre alten Vorläufer von "Keep An Eye". Die Band hat sich offensichtlich vom Zwang befreit die einzelnen Songs mit einem Übermaß an Ideen zu bestücken und setzt statt dessen auf ein intelligentes Gesamtkonzept.

Jedes Schlagwort des Demotitels manifestiert sich in einer der vier Kompositionen, oder wie es programmatisch im gesprochenen Intro Preface heißt: 'Welcome to four chapters of blood, tears, love and hate'. Hier begegnen wir dann auch den von "Keep An Eye" bekannten Markenzeichen des RUSHMOON-Sounds.

I came for U repräsentatiert das Blut in Form eines groovenden Rocksongs, der für mich unüberhörbar vom schwarzen METALLICA-Album und des daraus abgeleiteten Metal-Sounds der Neunziger inspiriert wurde.
Mit Serenade, das für die Tränen steht, schlagen RUSHMOON ruhigere, melancholische Klänge mit ganz leichtem Alternative-Touch an, was Erinnerungen an die QUEENSRYCHE-Alben neueren Datums, aber auch an HIM weckt.

Der Pop-Ohrwurm Send me an angel, die Ode an die Liebe, im Original von REAL LIFE wurde perfekt in den RUSHMOON-Klangkosmos überführt und kommt natürlich wesentlich härter als die Vorlage daher.
Der Hass manifestiert sich im abschließenden epischen If I had never loved you, bei dem die Landshuter ihre vielschichtigen Einflüsse stimmig vereinen.

Kompliment an RUSHMOON. "Blood, Tears, Love And Hate" ist geradezu ein perfektes Demo unter dem Gesichtspunkt, dass es alle unterschiedlichen Facetten des Bandsounds gekonnt aufzeigt. Zudem ist es der Band gelungen sich in kompositorischer Hinsicht deutlich weiter zu entwickeln. RUSHMOON sind direkter und eingängiger geworden, ohne dabei ihre Individualität und Orginalität einzubüßen.

"Blood, Tears, Love And Hate" ist ein Schritt in die richtige Richtung und sollte RUSHMOON den Weg zu größerer Bekanntheit und dem ersehnten Plattenvertrag ebnen.

Martin Schneider, 06.06.2004
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Metalecke.com

... rocks!

Erst mal möchte ich hier ein offizielles DANKESCHÖN an RUSHMOON und deren Management PROUD AND LOUD loswerden!

Nun aber zum Review!

Mit der Mini-CD lassen die Jungs wieder was von sich hören und ächzten nach Aufmerksamkeit, und die hat sich die Band auch verdient! Vier Songs, bei denen ich hier gleich mal »send me an angel« hervorheben möchte! Der Track ist prädestiniert für eine Cover! RUSHMOON waren zwar nicht die ersten, die dem Liedchen ein neues Kleid verliehen, brauchen aber weder den Vergleich mit dem Original von REAL LIFE noch mit der Version von ATROCITY scheuen!

Und auch mit den drei anderen Songs bleiben sie ihrer Linie treu: Rock!

Der Sound ist satt! Der Rhythmus des Opener »i came 4 u« ist treibend und typisch RUSHMOON! Vorsicht Ohrwurm, müsste man aber auch zum nächsten Song übergreifend sagen! Die »serenade« ist eine Art Hymne, er lebt allen voran von dem unvergesslichen Chorus und verleiht der Mini-CD eine gute Mixtur!

Auf »send me an angel« brauchen wir hier nicht mehr stark eingehen! Das Teil ist von REAL LIFE schon ein Knaller und die Landshuter machen das Beste, wenn nicht noch mehr aus dem Kult-Song!!!

Bei jedem Song spürt man eine unglaubliche Energie, die die Band selbst durch meine billigen Lautsprecher noch rüber kriegen!

Auch beim Rauschmeisser der CD »if i never had loved u« spielen RUSHMOON wieder mit Geschwindigkeiten, Melodien und den Gesangskünsten von Christian Binder!

Auf dem Info-Zettelchen, den ich mit der CD erhalten habe, steht noch was von Schwierigkeiten mit Line-Up Wechsel oder anderen etlichen Veränderungen, weshalb ich dieses Werk um so mehr loben möchte und ich mich dem Satz »... lässt der Durchbruch nicht mehr lange auf sich warten.« gerne anschließen!

INFO:
Preis: 5,-
Produktion: Top!
Sound: Top!
Cover: Top!
Lyrics: Abgedruckt!
Label: PROUD AND LOUD
Stilrichtung: Rock
Note: 2
Baujahr: 2003
Playtime: 19.30
Anzahl Songs: 4 Songs
Ohrwürmer / Mussichnochmalhören:
ALLE! Sind ja sowieso nur vier!
Preisleistung von 1.00 – 6.66:
6.5 bei Höchstnote 6.66!

Members:
-Christian Binder / Lead & Backing Vocals
-Alex Steiger / Rhythm & Lead Guitar, Backing Vocals
-Dieter Weilert / Lead & Rhythm Guitar, Guitar Synth, Backing Vocals
-Martin Keiditsch / Bass
-Volker Rössener / Drums & Percussion

History:
Die Band RUSHMOON, früher bekannt als Trance-Fusion bzw. Seventh Sign, existiert seit Herbst 1996.
Im April ´97 qualifizierte sich RUSHMOON bereits für die Endrunde des Landshuter Bandwettbewerbs "Rock in der Villa".
Als Drummer konnte Bernhard Vilsmeier von "Birdland" engagiert werden. Nach erneuter Suche nach einem Drummer wurde dann Dirk Schwädt im September 1997 als Bandmitglied gewonnen.

In den Jahren 1998 und 1999 wurde RUSHMOON u.a. unter 1650 Mitbewerbern für die Endrunden des "Deutschen Rock- und Poppreises" bzw. "Bayerischen Rock- und Poppreises" nominiert und konnten einen Achtungserfolg erreichen. Im Frühjahr 1999 gab Leadgitarrist und Gründungsmitglied Sebastian Zidek seinen Ausstieg aus der Band bekannt, um sein Gitarrenmusikstudium in Los Angeles/USA erfolgreich zu beenden.

Einen mehr als geeigneten Ersatz wurde in Dieter Weilert nach seinem Split mit der Band "Parasyte" gefunden. Aufgrund vielschichtiger und verschiedener Umstände trennte man sich von Dirk Schwädt bzw. von Andreas Mehlhaff (Bass) und konnten in Volker "Rossi" Rößener und Martin Keiditsch zwei engagierte und erfahrene Musiker für RUSHMOON gewinnen.

Mit dieser JETZT persönlich, sowie musikalisch perfekt harmonierenden Besetzung, hoffen nunmehr die Band und das Management, daß nun Ruhe in das Umfeld einkehrt, um wieder effektiv und professionell an neuem Songmaterial arbeiten zu können bzw. um auch an der guten Bühnenshow weiter feilen zu können.

Einige Airplays (KNAC.com / ValleyRock 103.6 - beides USA) und zahlreiche Reviews unterstreichen die musikalischen Ambitionen der Band. Der Musikstil lässt sich nur schwer beschreiben, da sich verschiedenste Einflüsse aus allen Bereichen des FunkRock, Jazz und des NewMetal wiederfinden und den Sound der Band prägen.

RUSHMOON ist unique!

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Metalglory.de

RUSHMOON sind eine dieser Bands, über die man nicht viel schreiben kann. Gegründet 1996 rockten sie zunächst unter den Namen TRANCE-FUSION und SEVENTH SIGN durch die süddeutschen Lande. Ein paar Besetzungswechsel, Demoproduktionen, Wettbewerbe... Das übliche eben.
New Rock mit dezenten Einflüssen aus Jazz und Funk ist das Steckenpferd des Fünfers und ihre Mini CD „Blood, tears, love & hate“ der Anlass dieses Schreibens. Die vier Komponenten des Titels könnten für jeweils einen Song der Scheibe stehen. Das Kapitel „Blut“ beginnt mit einem schweren und kurzweiligen Riff. Moderner Rock, der allerdings auch ein paar Einflüsse von Danzig und Metallica hat. Der Song geht dann leider in einem banalen Refrain unter. Tränen werden beim balladesken „Serenade“ geweint. Der von südeuropäischen Gitarren getragene Track ist keine Offenbarung, geht aber in Ordnung. Spieltechnisch haben RUSHMOON einiges auf dem Kasten und können im rhythmischen Bereich mit einigen Ideen Interesse wecken. Besonders in der Melodieführung sind ihre Kompositionen jedoch reichlich einfallslos. Überzeugen kann lediglich die Lead Gitarre. Das Thema „Love“ wird mit der Cover Version „Send me an angel“ von Real Life abgedeckt. Die dynamische Version macht ein oder zwei Durchläufe lang durchaus Spaß, kann aber vor allen Dingen im lauen Chorus dem Charme des Originals nicht ansatzweise das Wasser reichen. Das sehr moderne „If I never had loved u“ beschließt mit dem Kapitel „Hass“ diese CD zum Glück recht zeitig. Dieser Song wird live vermutlich sehr gut funktionieren.
“Blood, tears, love & hate” ist wie Spaghetti mit Tomatensoße. Kann man sich mal auf den Teller tun, wenn nichts anderes in der Speisekammer steht. Musik für JUZe Gigs und Emergenza Vorrunden.


  4.0 Punkte von Christian (am 07.11.2004)

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Metalius.de

Welcome to four chapters of blood, tears, love and hate", sagt die Stimme am Anfang der neuen, bereits dritten RUSHMOON-CD, das sorgt für eine freudige Erwartungshaltung. In der Tat haben die fünf Bayern vielen anderen Underground-Acts zwei Dinge voraus: erstens stehen ihre Scheiben in alphabetisch sortierten CD-Regalen neben denen der größten Prog-Rock Band aller Zeiten und zweitens erinnern sie nicht sofort an eine andere, bekanntere Formation. Man könnte den also ziemlich eigenständigen RUSHMOON-Stil als Mischung aus traditionellem, recht erwachsen klingendem Heavy-Rock/-Metal und aktuellen Groove-Sounds der Marke Anthrax bezeichnen. Besonders gut funktioniert dieser Cocktail im Opener "I came for u", nicht nur wegen des Titels so etwas wie Anthrax light. Beim lahmarschigen "Serenade" allerdings schlafen mir bei jedem Durchlauf aufs Neue die Füße ein. Ist zwar auch durchdacht und nett gemacht, aber hier fehlt einfach die Power, der Kick. Es folgt eine Cover-Version der Pop-Hymne "Send me an angel", deren Sinn sich mir nicht wirklich erschließt. "If I never have loved u" demonstriert dann zum Abschluss noch mal alle Qualitäten der Truppe, hier harmonieren harte Rhythmen und schöne Melodien prima. Zudem ist die Komposition einfach klasse, erinnert ein wenig an die ebenso genialen wie verkannten Depressive Age. Das macht also zwei Treffer, einen Wackelkandidaten und eine unspektakuläre, aber ordentlich umgesetzte Cover-Version. Mit etwas mehr Dynamik und höherem Energielevel sind RUSHMOON reif für einen Plattenvertrag. Metal mit Charakter kann es schließlich gar nicht genug geben.

Martin van der Laan

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Metalspheres.de

Ladies and Gentlemen, welcome to four Chapters of Blood, Tears, Love & Hate!
Das war die Einleitung zur aktuellen CD von Rushmoon. Von den vier verbleibenden Titeln kann dann noch "Send me an angel" von Real Life gestrichen werden und dann sind drei eigene, solide Kapitel zu bewältigen. Nach der letzten CD von 2001 oder später hätte ich gerne etwas mehr neues Ohrenfutter gehabt. Aber in Zeiten wie den heutigen ist Bescheidenheit in allen Belangen das Maß der Dinge, also warum nicht auch beim Musikhören. Muss ich halt öfter zum Regal laufen. Kurz und knapp ist diese etwas geschrumpfte CD das, was ich unter erträglichem neuzeitlichem Metal verstehe und zwar die gesunde Mischung aus Altertum sowie moderner Kunst. Metallica sind damit baden gegangen und ob Rushmoon zu den Freischwimmern gehören oder auch absaufen, hängt möglicherweise auch von meinem Urteil ab. Tendenziell gehört ein Titel wie "Serenade" zu den Glanzlichtern, die seit dem Schwarzen Album von Metallica schmerzlichst vermisst werden. "I came 4 U" ist ein solides, einfaches Riffmonster, das mit seinen runtergestimmten Gitarren im Grundrhythmus an Black Sabbath erinnert, aber auch hier winken wieder Metallica freundlich zum Gruß. Die erwähnte Coverversion war im Original das Ärgernis des Jahres 1984, weil das australische Verschickungsprogramm für Engel einfach zu oft seinen Notruf im Radio gesendet hat. In der Version von Rushmoon bekommt diese Schnarchnummer einen ordentlichen Tritt verpasst und dröhnt richtig kraftvoll aus dem Kopfhörern. Zum Schluss gibt es noch eine balladeske Volldröhnung, habe ich zumindest gedacht, aber dann wird die Braut ordentlich geknattert und vorbei ist mir der Romantik. Alles in allem haben sich Rushmoon gegenüber der letzten CD gesteigert, haben vor allen Dingen in punkto Erderschütterungsmessung auf der Richterskala einige Punkte zugelegt. Insgesamt ein gutes, von der Spielzeit gerade mal für den Weg zum Biergeschäft geeignetes Angebot, das seine mögliche Käuferschicht bei denen findet, die etwas weniger engstirnig veranlagt sind.

Peter

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Powermetal.de

Die Einleitung zur 4-Track-Promo-CD in Form der Ankündigung ”Welcome to four chapters of blood, tears, love and hate” fällt gleich recht düster aus und lässt eine musikalische Ausrichtung in der Gothic-Ecke vermuten. Doch anstatt LOVE LIKE BLOOD erwartet den Hörer eher progressiv angehauchter Metal.

Kommen wir kurz zum Werdegang von RUSHMOON. Gegründet wurde die Band im Jahre 1996 in Landshut/Bayern und man versuchte Anfangs noch unter dem Namen SEVENTH SIGN sein Glück. Nachdem man einen regionalen Newcomer-Wettbewerb zu seinen Gunsten entscheiden konnte, entschied man sich zur Produktion der ersten Demo-CD “Opportunity“. Diese wiederum verschaffte der Band erste Präsenz in den Medien und Airplay in diversen Internetradios. Dann wurde es ruhiger um RUSHMOON und nach einigen Veränderungen innerhalb der Band begann RUSHMOON erstmals im Jahr 2000 wieder Konzerte zu spielen. Bei einem dieser Konzerte lernten die Jungs den Produzenten Uwe “Wizard“ Sessler kennen, mit dem der erste Longplayer “Keep An Eye“ eingespielt wurde. Erneut findet die CD Anklang bei Kritikern und Fans.

Warum jetzt wieder eine 4-Track-Demo-CD nachgelegt wurde, kann ich nicht erklären. Vielleicht gibt die vorliegende Scheibe mit dem Titel “Blood, Tears, Love & Hate“ mehr Auskunft.
Das erste Stück ’I Came For U’ kommt recht ordentlich daher und gefällt mit seiner Mischung aus traditionellen Metal/Hard Rock, jedoch richtig progressiv ist es meiner Meinung nach nicht. Die Riffs erinnern gar mehr an eine Stoner-Rock-Kapelle. Was man vom zweiten Stück ’Serenade’ nicht gerade behaupten kann. Der Song schleppt sich mit seinem leiernden Refrain und dem mittelmäßigen Gitarrensolo mehr schlecht wie recht durch und bietet wenig Überraschungsmomente.

Mit der Coverversion der Achtzigerjahre-Hymne ’Send Me An Angel’ von REAL LIFE strotzt man ebenfalls nicht gerade vor Einfallsreichtum, auch wenn das Stück ordentlich gespielt wird. Die Version von ATROCITY gefällt mir dennoch besser. Der letzte Song ’If I Never Haved Loved U’ macht wieder etwas Boden gut und gefällt mir persönlich am besten. “Blood, Tears, Love & Hate“ wird wohl nicht das letzte Demo von RUSHMOON gewesen sein. Hauptsächlich am Gesang von Chris Binder sollte noch etwas gearbeitet werden, da er hin und wieder etwas leiert und nicht so richtig kickt. Spieltechnisch kann man stellenweise schon glänzen und einzelne Lichtblicke sind zu erkennen.

Sorry, Jungs, das geht besser. An einer schlechten Produktion liegt es in diesem Fall nicht, da diese für ein Demo außergewöhnlich gut ist.

Anspieltipps: If I Never Haved Loved U, I Came For You

Frank Hameister [29.01.2004]

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Schweres-metall.de

RUSHMOON aus dem Freistaat Bayern haben sich auf ihrem neuesten Lebenszeichen fast vollständig von den Progressive-Roots des Vorgängers ´Keep An Eye´ gelöst, was der Eingängigkeit der Songs natürlich zugute kommt. Lediglich im Mittelteil von "Serenade" hört man einige Soundelemente die noch in diese Richtung gehen.
Der Einstieg mit "I Came For You" kommt schön fett und heavy rüber, sprich der Sound läßt eigentlich nur wenige Wünsche offen. Und je öfter man diesen Track hört, umso mehr bleibt die groovige Hookline hängen, stark!
Das folgende "Serenade" dagegen ist mir dann doch etwas zu schwülstig ausgefallen, obwohl der Break im Mittelteil mit anschliesendem schönen Gitarrensolo durchaus zu gefallen weiß. Dieser Song kommt mir noch nicht ganz ausgereift vor. Aber dieses Manko kann man ja bis zum nächsten vollständigen Album beheben.
"Send Me An Angel" ist eine gelungene Cover-Version des Chartbreakers von REAL LIFE im Heavy-Gewand, mit pulsierender Schlagzeugarbeit.
Die abschliesende 7-minütige Power-Ballade "If I Never Haved Loved You" beginnt schleppend und gemächlich, bevor heftige Gitarrenriffs und der aggressive Gesang von Christian Binder den Refrain einläuten, welcher Ohrwurmpotential hat. Und auch die Instrumentalisten können sich im weiteren Verlauf dieses Tracks in den Vordergrund spielen. Ein Stück mit Langzeitwirkung.
Fazit: Für eine Punkte-Bewertung sind mir 3 eigene Songs von dieser Truppe eindeutig zu wenig, doch für die Einstufung zu den "Top-Demos" reicht das Potential des Quintetts allemal aus.
Ich bin gespannt auf das nächste vollständige Album.

(Pit Schneider, Januar 2004)

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Vampire-magazine.com

Reviewed by Neithan on Friday 9 January 2004.

In a review of a Metal Ostentation compilation album and their “Keep An Eye” promo I already introduced Rushmoon to you as a very good hard rock/heavy band: rock 'n roll! And I warned you to keep an eye on this German band; that expectation has been rewarded...With this 4 track promo Rushmoon again tries to acclaim what they deserve; recognition!

The intro tells it all, the four concepts with which this new promo of Rushmoon deals. In that case “I Came For U” stands for the blood, 'Serenade' for the tears, ‘Send Me An Angel’ for the love and “If I Never haved loved U’ for the hate.
What Rushmoon delivers is a confirmation of what I wrote about them in an earlier review of the ‘Keep an Eye’ demo; good and decent quality metal/hardrock, also acceptable to those who are not that metal as yours truly and most of our readers. Rushmoon has changed its music only a bit; a bit less hard rock/metal than on “Keep an Eye”, and some more modern influences have made their entry into their music and arrangements. A change of accents so to say…

This new promo contains four new songs, of which one is a cover of a band I do not know: ‘Send Me An Angel’ by Australian band Real Life. I know real life more than I care for, yet not a band with that name. This cover is a bit more "light" power metal like, and with a bit of a sugary chorus. The good thing is that the band’s own compositions are just as strong as the cover, and that the skills of the musicians are again beyond doubt.
Opener ‘I Came 4 U’  is a powerful, stirring song which is very fit for opening a concert. And if the line ‘where have you been, the last fifteen years’ rings a bell to some of you, well, you are not the only one. ‘Serenade’ contains some Spanish arrangements (both acoustic and electric). Both songs contain wonderful, sensitive solos, as from before the era in which leads became a chance for axe heroes to shred; especially the lead in ‘I Came For U’ is really beautiful.
And what would a German rock/metal act be without a ballad? indeed, ‘If I Never Had Loved U’ completes this question. And I must thank Christian a lot for dedicating this song to me in the booklet! It strikes me deep, and makes it hard to make it convincing to you, the reader, that Rushmoon is really that good as I write, but trust me, they are.

The sound is better than most albums I hear, and a good thing of Christian is that he sings without a nasty accent and very good, with emotions and soul. I seriously believe that for the genre Rushmoon is one of the most promising unsigned acts. Rushmoon has the capability of writing real songs (compositions dear fellow musicians, not just a collage of riffs) that are catchy as well. Rushmoon has succeeded in building a bridge between the roots of hard rock/heavy metal of the good ole times and these modern, hectic days. It is about time that they get the appreciation they deserve!
Please, do check this band out!!!

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Blooddawn.de

7eventh 7Sign dürften evtl. einigen die in der Umgebung von Landshut wohnen, noch ein Begriff sein. Da mit so einem mysteriösen Namen wohl kein Blumentopf zu gewinnen war, erfolgte(so meine Vermutung) die Umbenennung in den weitaus prägnanteren Namen. Eine Mini CD ist dieser ersten kompletten Scheibe vorangegangen und mir leider auch kein Begriff. Ich kann auch nicht alles kennen und wissen. Aber eins weiß ich mit Sicherheit, auf Rushmoon sollte man ein Auge haben. Die Band hat was! Nämlich Charakter und etwas, dass ich bei vielen neuen Bands vermisse, das gewisse etwas, dass die hoffnungsvollen Musikanten aus der Masse herausragen lässt. Ein klar erkennbarer eigener Stil. Nicht das die Band aus dem Land des designierten Bundeskanzleraspiranten das Rad neu erfunden hätte. Aber in jedem Titel steckt etwas drin, dass den Willen der Band erkennen lässt, nicht unter ferner liefen abgehakt zu werden. In allen Songs werden klar heraus hörbare Akzente gesetzt, wechseln sich atmosphärische Parts mit nach vorne drückender Energie in einem ausgewogenen Maß ab(Why you). Dezente progressive Ansätze stehen in einem guten Verhältnis zu den gut platzierten Blastparts. Weitere Pluspunkte gibt es für den stimmgewaltigen aber nie sich unnötig in den Vordergrund drängenden Sänger. Alles in allem können Rushmoon über die gesamte Spielzeit gefallen und manche Titel(Black Widow, Ghosts)sorgen dafür, dass die Repeattaste nicht verstaubt. Eine interessante CD einer vielversprechenden Band. Unbedingt mit auf den Einkaufszettel schreiben!

Peter

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Eternitymagazin.de

Keep an eye...

Eigenproduktion          

Es ist schon erstaunlich. Manche Bands produzieren Album nach Album und kommen von ihrem allzu offensichtlichen Vorbildern doch keinen Schritt weit weg und dann erscheinen andere Bands, die un-beschwert ein eigenständiges Album mit persön-licher Note aufnehmen. Rushmoon ist so eine Band und sie zeigt mit ihrem Album ‚Keep An Eye...’, daß sie nicht mit Worten wie ‚ :’Klingt wie Band X’ ab-getan werden kann. Denn dafür ist der Power Metal der Band, den sie immer wieder geschickt mit Hard Rock und Progressive Einflüssen mixt einfach zu in-dividuell. Bei ‚Masses’ spielt man z.B. mit laut/ruhig, bzw. aggressiveren/gemässigteren Passagen, welche den Song sehr geheimnisvoll macht. Ein besonderes Merkmal bei Rushmoon ist, daß sie den Songs mit verschiedenen Sounds immer eine Persönlichkeit verleihen und ihn stimmungstechnisch voll aus-reizen. So klingt „Ghosts’ bezeichnendermaßen be-klemmend oder bei ‚Black Widow’ wird mit Bongo-trommeln und Glocken gearbeitet. ‚Black Widow’ ist auch gleichzeitig mein Lieblingsstück klingt es zu Beginn doch etwas nach neueren Jethro Tull und steigert sich im Verlauf zu einem drückenden Stück Power Metals. Freunde von Musik, die nicht so klingt wie die anderen 5 CD’s auch, die man sich davor ge-kauft hat, sollten mal Rushmoon anchecken.

Eingetragen am: 02.05.2002    Markus Wedig

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Fameofmetal.de

7eventh 7Sign dürften evtl. einigen die in der Umgebung von Landshut wohnen, noch ein Begriff sein. Da mit so einem mysteriösen Namen wohl kein Blumentopf zu gewinnen war, erfolgte(so meine Vermutung) die Umbenennung in den weitaus prägnanteren Namen. Eine Mini CD ist dieser ersten kompletten Scheibe vorangegangen und mir leider auch kein Begriff. Ich kann auch nicht alles kennen und wissen. Aber eins weiß ich mit Sicherheit, auf Rushmoon sollte man ein Auge haben. Die Band hat was! Nämlich Charakter und etwas, dass ich bei vielen neuen Bands vermisse, das gewisse etwas, dass die hoffnungsvollen Musikanten aus der Masse herausragen lässt. Ein klar erkennbarer eigener Stil. Nicht das die Band aus dem Land des designierten Bundeskanzleraspiranten das Rad neu erfunden hätte. Aber in jedem Titel steckt etwas drin, dass den Willen der Band erkennen lässt, nicht unter ferner liefen abgehakt zu werden. In allen Songs werden klar heraus hörbare Akzente gesetzt, wechseln sich atmosphärische Parts mit nach vorne drückender Energie in einem ausgewogenen Maß ab(Why you). Dezente progressive Ansätze stehen in einem guten Verhältnis zu den gut platzierten Blastparts. Weitere Pluspunkte gibt es für den stimmgewaltigen aber nie sich unnötig in den Vordergrund drängenden Sänger. Alles in allem können Rushmoon über die gesamte Spielzeit gefallen und manche Titel(Black Widow, Ghosts)sorgen dafür, dass die Repeattaste nicht verstaubt. Eine interessante CD einer vielversprechenden Band. Unbedingt mit auf den Einkaufszettel schreiben!

Peter – 2.0

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Home-of-rock.de

Keep An Eye" von RUSHMOON landet nun schon seit Wochen in schöner Regelmäßigkeit in meinem CD-Player. Doch auch der permanente Einsatz macht mich irgendwie nicht viel schlauer.

Im weitesten Sinne spielen RUSHMOON progressiven Heavyrock, der erfreulicherweise jedoch vollkommen anders klingt, als die üblichen Verdächtigen in diesem Genre.
Betrachtet man die groovige Ausrichtung der Songs, so fallen zumindest mir als erstes die späten METALLICA ein. Doch das ist nur eine der vielen Facetten, die RUSHMOON auszeichnen.
Zusätzlich fließen überraschend viele moderne Elemente aus der Alternative-Szene mit ein, denen die variablen Leadgitarren schöne Melodiebögen entgegensetzen. In ruhgieren Momenten erinnert das an QUEENSRYCHE in der Post-"Empire"-Phase.
Am besten gefällt mir noch der Vergleich mit den ostdeutschen Düster-Proggies SEELENWINTER, doch die dürfte kaum einer unserer Leser kennen.

Also lassen wir das Namedropping und halten fest, dass RUSHMOON mit einem sehr eigenständigen Sound aufwarten.
Allerdings macht es die Band dem Hörer nicht einfach Zugang zu finden. Zu selten bieten die Newcomer aus Bayern Passagen mit höherem Wiedererkennungswert an. Man hört zwar sofort heraus, diese Band kann nur RUSHMOON sein, doch selbst nach einigen Durchgängen fällt es schwer einzelne Songs wiederzuerkennen.

Tja, schlecht ist das wirklich nicht, was RUSHMOON uns da kredenzen, aber sehr sehr sperrig und anstrengend.
Halten wir uns am besten an den Albumtitel und behalten wir die Band im Auge, voller Spannung, was die Zukunft bringen wird.

Martin Schneider, 07.02.2003

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Metalecke.com

werft mal ein Auge drauf!

Wie schon in der History der Band nachzulesen ist, kommt die Band »nicht schlecht« an! Da kann man sich aber auch nur anschließen! RUSHMOON liefern mit der »keep an eye...« ein tolles Album ab. Die fünf Mannen aus Landshut beherrschen ihre Instrumente und wissen mit dem charismatischen Sänger zu überzeugen! Nicht ein Guß sondern immer wieder überraschend läuft die Scheibe dahin und erfreut einem mit tollen Ideen und Überraschungen! Bei »ghosts« dem Opener der CD fällt einem das rollende »R« des Sängers zwar auf, wirkt aber nicht negativ!

Blickt man vorher in das Booklet und liest man »why you?« is dedicated to Ramon Garcia (verstorben 2001), erwartet man an dieser Stelle eine Ballade. Dem ist aber nicht so! Bei dem Song hört man den Frust und die Emotionen des Sängers deutlich heraus! Aber auch der Balladen-Fan geht nicht leer aus: mit »the only one« ist auf dem Silberdeckel eine tolle Ballade enthalten! Der eine oder andere Track geht vielleicht nicht gleich ins Ohr, aber beim zweiten Einlegen findet sich für jeden etwas! Tolle Tempo-, Gesang-und Stilwechsel! Gezielte Effekte ziehen sich durch fast jeden Song. Bei »black widow« fasziniert einem das orientalisch wirkende Intermezzo!

Warum die Band »pure« als letzten Song auf die CD gepackt haben ist mir ein Rätsel! Da hauen sie uns noch mal alles um die Ohren. Für mich der beste Song auf diesem Silberdeckel!

INFO:
Preis: 10,- €
Produktion: Professionell, nur der Papieraufkleber auf der CD lässt auf eine Underground-Produktion schliessen.
Sound: Fetter Sound!
Cover: Meines Erachtens ziert ein Kornkreis die Front. Leider muss man die Hülle für die Titelangabe öffnen!
Lyrics: Nicht vorhanden!
Label: Recorded and mixed by UWE SESSLER
Stilrichtung: Modern Metal
Note: 2
Baujahr: 2002 (?)
Aufhänger: Werft mal ein Auge drauf!
Playtime: 47 Min. und 46 Sek.
Anzahl Songs:. 9 Songs
Ohrwürmer / Mussichnochmalhören:
-ghosts
-breath my lust
-black widow
-pure

Preisleistung von 1.00 – 6.66: 5.5 bei Höchstnote 6.66!

Members:
-Alex Steiger / Gitarre
-Dieter Weilert / Gitarre
-Volker Rößener / Schlagzeug
-Chris Binder / Gesang
-Kai-Martin Keiditsch / Bass

History:

Die Band RUSHMOON, früher bekannt als Seventh Sign, wurde 1996 in Landshut/Bayern gegründet. Schon nach kurzer Zeit und einigen Proben spielte RUSHMOON auf einem grösserem Bandwettbewerb für „Unsigned"-Bands in Bayern, wo sie adhoc den ersten Preis für sich einheimsten. In diesem Moment entschied sich die Band Ihre erste selbstproduzierte Mini-CD von 4 Songs auf einer 4-Spur-Tonbandmaschine aufzunehmen. Die Mini-CD mit dem Namen „opportunity" bekam weltweit Aufmerksamkeit durch Printmedien, Internet-Sites und sogar durch einige Airplays bei amerikanischen Radio-Stationen wie Rock 106.5 (Apple Valley/USA) und der legendären Radio-Station KNAC.com. Nach einigen Line-up-Wechseln u.a. an den Drums ging RUSHMOON wieder „on the road", um da ihr abwechslungsreiches und stets bemerkenswertes Showprogramm zu spielen. Genau auf dieser Tour trafen sie auf Uwe „Wizard" Sessler aus Albstadt bei Stuttgart. Schnell war man sich einig, die neue CD „Keep an eye...." zu produzieren. Auch wenn die technischen Möglichkeiten des Studio umzugsbedingt eingeschränkt waren, wurde es eine sehr gute Produktion, die zur Zeit von vielen Kritikern und Fachleuten anerkannt und respektiert wird. Magazine wie das „Metalhammer, Heavy, oder was!, Break-out-Magazin sind sich einig, daß der Sound RUSHMOON´s sehr eigenständig ist und nicht vergleichbar ist. Die Ballade „The only one" wurde zudem ein Hit in Odessa/Ukraine und wurde häufig in den Rock-Discos vor Ort rauf und runter gespielt. RUSHMOON ist unique! Nachdem nun der Bassist Andy Mehlhaff berufsbedingt aus der Band ausstieg und jetzt von Kai-Martin Keiditsch ersetzt worden ist, wird RUSHMOON bald wieder auf Tour gehen!

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METALHAMMER

Mit einer ganz professionellen CD überraschen die Band RUSHMOON aus Bayern. Ihr in  Eigenregie realisiertes Album "Keep An Eye..." entpuppt sich als prima produziertes, mit 9 hochwertigen Songs ausgestattetes Werk. Musikalisch  verknüpft die Band, die 1996 gegründet wurde, und bereits 1 Jahr später an einem großen Contest in Ihrer Heimat Bayern teilnahm, eine sehr eigenständige Mischung aus Prog-Metal mit leichten Funk- und Jazzeinflüssen.

Speziell die 2 Gitarristen Alexander Steiger und Dieter Weilert, sowie Sänger Chris Binder erweisen sich als Meister Ihres Faches. Druckvolle Riffs, eingängige Hooks und ein  anspruchsvoller, aber jederzeit melodischer Gesang kennzeichnen sämtliche  Songs. Abgerundet wird der uneingeschränkt positive Eindruck der Scheibe  durch ein gelungenes und geschmackvolles Booklet, der das offensichtliche Ziel dieser Band unterstreicht.

RUSHMOON gehören in die  Profiliga und sollte für jedes Metal-Label, dass auf der Suche nach neuen  Formationen ist, ein interessanter Kandidat sein!

Mathias Mineur/ November 2001

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Metalius.de

RUSHMOON _ keep an eye

_ UpLoad: 1.1.2002

7eventh 7Sign dürften evtl. einigen die in der Umgebung von Landshut wohnen, noch ein Begriff sein. Da mit so einem mysteriösen Namen wohl kein Blumentopf zu gewinnen war, erfolgte (so meine Vermutung) die Umbenennung in den weitaus prägnanteren Namen. Eine Mini CD ist dieser ersten kompletten Scheibe vorangegangen und mir leider auch kein Begriff. Ich kann auch nicht alles kennen und wissen. Aber eins weiß ich mit Sicherheit, auf Rushmoon sollte man ein Auge haben. Die Band hat was! Nämlich Charakter und etwas, dass ich bei vielen neuen Bands vermisse, das gewisse etwas, dass die hoffnungsvollen Musikanten aus der Masse herausragen lässt. Ein klar erkennbarer eigener Stil. Nicht das die Band aus dem Land des designierten Bundeskanzleraspiranten das Rad neu erfunden hätte. Aber in jedem Titel steckt etwas drin, dass den Willen der Band erkennen lässt, nicht unter ferner liefen abgehakt zu werden. In allen Songs werden klar heraus hörbare Akzente gesetzt, wechseln sich atmosphärische Parts mit nach vorne drückender Energie in einem ausgewogenen Maß ab (Why you). Dezente progressive Ansätze stehen in einem guten Verhältnis zu den gut platzierten Blastparts. Weitere Pluspunkte gibt es für den stimmgewaltigen aber nie sich unnötig in den Vordergrund drängenden Sänger. Alles in allem können Rushmoon über die gesamte Spielzeit gefallen und manche Titel (Black Widow, Ghosts) sorgen dafür, dass die Repeattaste nicht verstaubt. Eine interessante CD einer vielversprechenden Band. Unbedingt mit auf den Einkaufszettel schreiben!

Peter Bigalke

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Obliveon.de

Die Bayern Rushmoon formierten sich 1996 unter den Namen Seventh Sign. Ein Wettbewerb war schnell gewonnen und hierauf entstand ein Vier-Track-Demo, das laut Aussage der Band weltweit ordentlich für Furore sorgte und selbst Airplay in den Vereinigten Staaten erhielt. Nach den üblichen Querelen gab es einen Line-Up- und Namenswechsel und kurz darauf wurde „Keep An Eye...“ von Uwe „Wizard“ Sessler produziert. Für eine Eigenproduktion klingt der Sound recht fett. Gespielt wird progressiv angehauchter Metal mit reichlich ruhigeren Nuancen, die Zeit zum entspannen geben. Die Chose ist relativ ideenreich, ziemlich melodisch und bei weitem kein alltäglicher 08/15-Metal. Sänger Christian Binder ist zwar kein James LaBrie, dennoch schafft er es zwischen rauem Gesang und softeren Vocals eine Brücke zu kreieren. Das schließt ihn dummerweise nicht davon aus, das schwächste Glied in der Kette zu sein, da sein Oktavenbereich etwas begrenzt erklingt. Die Texte sind wahrscheinlich aufgrund fehlender Sprachkenntnisse recht simpel und klischeebeladen. Trotz allem darf man nicht das Potential dieser Band verkennen und hoffen, das die nächste Produktion das Eis komplett bricht.

7/10 - SBk

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Powermetal.de

Bayern, das Land der „Alpen-Seppls“. Berühmt durch Männer, die sich ständig auf Schenkel und Schuhe klopfen (Schuablattln); die beim Tanzen den Mädels die Röcke hochheben (Jaja, das gefällt sogar den Norddeutschen!) und die mit Bier statt mit Muttermilch großgezogen werden. So zumindest die allgemeine Meinung Restdeutschlands über UNS Bayern.
Aber, meine Lieben, da habt ihr euch gewaltig getäuscht. Bayern hat weitaus mehr zu bieten als Beckenbauer, Stoiber und Mooshammer (samt Daisy); nämlich RUSHMOON! Eine Powermetal-Band, die mit leichten Jazzeinflüssen daherkommt.
Das vor mir liegende Erstlings-Werk der bajuwarischen Metaller überzeugt durch eine gewaltige Portion Einfallsreichtum und Liebe zum Detail. „Keep An Eye“ überrascht durch ungewöhnliche, aber dennoch harmonische Arrangements. Der Opener „Ghosts“ zeigt schon, wo es hier lang geht. Kernige Gitarrenarbeit, wummernde Bassläufe und arschtightes Drumming. Lediglich Frontman Christian Binder kann noch als kleiner Schwachpunkt angesehen werden. Vielleicht sollte er sich ein wenig auf die tieferen Tonlagen festlegen, da hier seine Stimme besser zum Tragen kommt. Ansonsten gibt es an dieser Scheibe nichts zu meckern. Die Songs präsentieren sich abwechslungsreich. Die Ballade „The Only One“ und die Halbballaden „Breathe My Lust“ und „Black Widow“ fügen sich nahtlos in die schnelleren Songs ein.
RUSHMOON haben mit „Keep An Eye“ ein wirklich gutes Debüt-Album abgeliefert.

Anspieltipps: Ghosts; Masses; Black Widow

Alex Kragl [07.11.2001]

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Schweres-metall.de

Die Musik der bayrischen Band RUSHMOON lässt sich nicht so leicht in eine Schublade stecken, im weitesten Sinne jedoch als Prog-Rock/Metal klassifizieren, da progressiv auf gut deutsch einfach nur fortschrittlich bedeutet - und das ist diese Musik allemal. Der vertrackte Anfang und der generelle Aufbau von „Lost In Space“ erinnern mich beispielsweise an FATES WARNING zur ´Perfect Symmetry´-Phase, jedoch gewährleisten Christian Binder´s eigenständiger Gesang und die harte, kraftvolle Gitarrenarbeit von Steiger & Weilert die Identität der Landshuter. In „The Only One“ scheut man sich auch nicht davor Gefühle und Emotionen zu zeigen, was dem Quintett sehr gut zu Gesicht steht, und einen weiteren Aspekt des Abwechslungsreichtums von ´Keep An Eye...´ darlegt. Die hypnotischen Riffs von „Masses“ lassen sofort aufhorchen und arbeiten gekonnt auf den starken Refrain hin, bevor „Breathe My Lust´s“ unwiederstehlicher Aufbau - mit einem tollen Groove versehen - zu überzeugen weiß. Zweifellos hat dieser Song Hitpotential vorzuweisen, und dürfte in den einschlägigen Rock-Clubs für ausgezeichnete Stimmung sorgen. Bei „Black Widow“ werde ich unwillkürlich an die genialen CREED erinnert, da hier sogar das typische Feeling der Mannen um Scott Stapp annähernd erreicht wird - klasse! Diese Scheibe verlangt natürlich eine uneingeschränkte Aufmerksamkeit vom Hörer, sprich mehrere Durchgänge bis sich die geschlossene kompositorische Leistung vollends entfaltet. Also nix zum Nebenbeihören! Insgesamt ein Album mit außerordentlich großer musikalischer Vielfalt, gutem und variablem Gesang, sowie schon jetzt beängstigend hohem technischen Anspruch. In der Tat haben sich RUSHMOON mit diesem starken Demo klammheimlich an die deutsche Speerspitze des Prog-Rock/Metal herangetastet! Hier wächst etwas großes heran... Für spottbillige10 Euro ist  ´Keep An Eye...´ bei der o.a. Homepage, E-Mail- oder der u.a. Kontaktadresse zu bekommen. (Pit Schneider, Juli 2002)

Tracklist: 1. Ghosts 2. Lost In Space 3. The Only One 4. Why You 5. Masses 6. Breathe My Lust 7. Black Widow 8. Enemy 9. Pure

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Shapeless.it

Anno: 2001
Durata: 48 min
Genere: Class Metal


Nati nel 1996, i tedeschi Rushmoon hanno all'attivo solo un mini-CD "Opportunity" e questo "Keep An Eye..." del 2001, album che sto per recensire. E' prevista per quest'anno l'uscita di un nuovo album, ma non ne so nulla.
A dire il vero non è semplice dare una collocazione ben definita a questo lavoro, poiché nella musica dei Rushmoon non prevale un genere su un altro. Infatti convivono più influenze, potrei accostarli al Class Metal per le ritmiche aggressive e melodiche allo stesso tempo, oppure al Prog Metal tinto di Hard Rock dei Vanden Plas di "Colour Temple", con delle sfumature Funky e Jazz presenti in alcune canzoni. Un mix interessante ma ancora da perfezionare. Sì, perché certe volte i brani mancano della grinta necessaria per coinvolgerti, manca il classico "tiro".
Comunque, si tratta spesso di mid-tempo dove regna la chitarra, con ritmiche stoppate e ricercate, anche se non sempre esaltanti. La tecnica è più che buona, ma non viene esaltata poi molto, tanto che è raro trovare degli assoli, non indispensabili, ma che avrebbero giovato alle composizioni, spezzando i ritmi e rendendole più ariose.
La voce di Chris Binder viaggia su tonalità medio-alte, presentando una buona capacità interpretativa. Non mi convincono totalmente le linee vocali, spesso troppo statiche e altalenanti, riescono a riscattarsi quasi sempre all'altezza del coro, sempre studiato con cura, quasi fosse un modo per colpire maggiormente l'ascoltatore.
Certo non è d'aiuto la produzione, inadeguata per il genere. Avrebbero dovuto rendere più graffiante il suono delle chitarre e far risaltare la sezione ritmica, spesso relegata in secondo piano.
Forse sono stato troppo severo, ma sono critiche costruttive che vogliono cercare di spronare il gruppo a fare di più. In fondo si tratta pur sempre di un'autoproduzione, con tutti i difetti che ne derivano. Consiglio al gruppo di seguire la strada intrapresa con canzoni come "Lost In Space", "The Only One", "Black Widow" e "Breathe My Lust". Questi sono i brani più maturi ed ispirati di "Keep An Eye...", album che ci mostra un gruppo ancora acerbo ma con delle idee valide tutte da sviluppare.
(carma1977 - Settembre 2003)

Voto: 6.5

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Vampire-magazine.com

Reviewed by Neithan on Sunday 2 March 2003.

In the review of Metal Ostentation II (review see here) I already mentioned German band Rushmoon as one of the promising acts, on basis of just one track (‘Lost in Space’). Rushmoon read this and asked us whether we’d be interested in an entire CD; well, we are Vampire Magazine and are always interested in unsigned acts, so one thing led to another…

Like said in the review of Metal Ostentation II, the band exists of very good musicians; not a surprise when you look at the fact that they exist since 1996. On the one hand it is frustrating for a band still not having a record deal, yet on the other hand, this gave them an opportunity to work on their band sound, a chance they took. And then to think that these recordings are from 2001, so who knows how far they are nowadays in 2003...
The band plays some kind of progressive rock/metal; somewhere between the song structures of hard rock and the heaviness of heavy metal, yet they add more… Take for instance the influence of NU-metal elements in the various songs; the bit ‘floating’ intro parts, the distorted vocals at occasions; yet do not be afraid: these are only elements; normally NU-metal to me is like cursing in the Vatican, and this is done well.
Another thing that is also present in their music is the use of melodic oriental guitar arrangements, and the chopping way they play the guitar riffs. For those who prefer to read names; mix in the progressive element of a band like Dream Theater, the chopping way they play the riffs like old Metallica (before they changed their name to Selloutica), elements of the better NU-metal (say those bands that can actually play) a guitarist who must be familiar with Dave Meniketti (Y & T - just listen to the solo that ends ‘The Only One’), and finally harmonious vocals.
This is a band that is also acceptable to people who are generally not so much into metal, as they also can play catchy like rock bands, with pop song like vocal lines. Like I thought about their performance on the Metal Ostentation collection album, the individual skills of the musicians are indeed very high, none excluded! Vocalist Christian binder has a powerful voice, yet in contradiction to many other vocalists in the genre this man has also a warm, almost soul-like, throat (just his pronunciation of the ‘r’ sometimes, gheghe).

Like a genuine German quality hard rock/heavy metal band the band is not shy to play semi-ballads; three out of nine songs meet that qualification. Those who are now afraid that Rushmoon is a poppy band need not be worried; the band definitely plays a music that, like said in the beginning, is between hard rock and heavy metal, yet they just put elements into it from other genres (like for instance also funky bass playing on ‘Enemy’), and that all in a fluent and natural way. This is a very good demo and, regarding sound and songs, no less than many albums that are being released on labels. Let’s put it this way; their music is fit not only for those who like hardrock/heavy metal, yet also for those who do not really like the genre, so for people out of the scene, and that is by no way meant as an insult. At least they make a sincere and genuine impression to me, and that is what counts. This demo is called “Keep An Eye…”, and I believe that the title says it all… Highly professional!

 

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